Zum jährlichen Kegelabend

Allgemeines

Na, wo isser denn?

Es ist zur lieben Tradition geworden, dass alljährlich kurz vor Weihnachten zum Kegelarbeit gebeten wird, vorzugsweise in Landgasthöfe am Rande Hamburgs oder wie im diesjähigen Fall im Vereinsheim des SV Lurup im Westen der Stadt. In all diesen Jahren ist mir noch kein Veranstaltungsort untergekommen, der auch nur im Traume mit den Prädikaten „hip“, „schick“ oder gar „zeitgemäß“ versehen worden wäre, aber das ist auch gut so – man merkt doch erst wieder, dass etwas fehlt, wenn irgendeine Boutiquenkette an seiner statt oder fast noch schlimmer: ein Starbucks eröffnet.

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An der Flurstraße wurden wir nicht enttäuscht: die Bahn war im recht guten Zustand, die Kegel hingen an Seilen, die schon deutlich bessere Tage gesehen hatten, das Essen war günstig, die Regeln streng, die Bedienung freundlich und wir wohl die einzigen Gäste an jenem Abend, spielte die Ligamannschaft doch auswärts. Alles in allem ein runder Abend mit dem obligatorischen Muskelkater am nächsten Tage – man wird älter, jedes Jahr!

Kegelbahn des Schreckens etwas spiessig