Manuell, schwarz-weiß und Zufriedenheit

Photographie

Schiff ahoi!

Die digitale Fotografie bringt es oft mit sich, dass man schnell neue Ergebnisse in Händen hält – Voraussetzung ist natürlich, dass man vorher Bilder gemacht hat. Ich habe diesmal beide Welten etwas vermischt und ein Pentacon auto 2.8/29mm-Objektiv aus DDR-Produktion an mein japanisches Schwergewicht Konica Minolta Dynax 7D geschraubt und bin zum Sonntagsspaziergang aufgebrochen. Es zog uns zur Elbe in Richtung Neumühlen und Altonaer Fischereihafen. Bereits nach dem Abstieg aus dem Rosengarten am Schlepperhafen wurde ich auf vorbeiziehende Segelschiffe hingewiesen, die ich gegen das Licht vor den modernen Hafenanlagen aufnahm und allen Fotografen nachdrücklichst sagen möchte: unterschätzt die Wichtigkeit von Gegenlichtblenden nicht! Ich hatte keine 55er dabei – obiges Bild ist zum Glück auch so etwas geworden.

Gespiegelter Kran

Zuletzt war ich mit einigen meiner Bilder nicht zufrieden und gerade beim Umgang mit der Kiev hatte ich mir ein glücklicheres Händchen gewünscht, also musste wieder ein Erfolgsgefühl her, was allerdings nicht zu erzwingen ist. Ich wählte also das Pentacon-Objektiv, dass mir viel Spielraum gab, zudem ich nun den ominösen Knopf begriffen hatte, der mir durch das Drücken beim Auslösen auch an der Dynax erlaubte mit mehr als nur Offenblende zu arbeiten. Ich muss sagen, dass ich – abweichend von meiner Gewohnheit, alles ins Quadrat zu schneiden – sehr zufrieden bin mit meinen Bildern. Das ist sehr viel und ein verdammt guter Start in die Woche.

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