Dreckiges Licht im Bunker

Photographie

Finger weg!

Am letzten Wochenende zog es ja eine kleine aber illustre Runde von Fotofreunden mit Dame im Rahmen der „Gimme Shelter – Gruppenreise“ zum Hachmannplatz. Schnell hatte ich meine digitalen Bilder bearbeitet und gepostet, sah aber kaum langsamer, dass sich viele Fotos der Teilnehmer ähnelten. Das ist an sich nicht schlimm, doch strebt nicht jeder Fotograf nach dem einzigartigen Bild? Irgendwie schon…

Ring Ring

Umso beglückter war ich, als ich meinen entwickelten 1600er Fuji Neopan vom Szenetreff abgeholt hatte. Ich scannte den in der Zenit FS-12 (Kamera an der Fotosnaiper) mit Pentacon auto 2.8/29mm-Objektiv belichteten SW-Film also als Farbfilm ein, entzog ihm dann erst die Farbe und schraube noch ein klein wenig an der Kurve herum. Die Überbetonung des Korns, die Brutalität des fahlen Lichts gefielen mir sehr. Kein Gedanke daran, das Material im vorgesehenen Modus einzuscannen – warum auch?

Träum süß und fein Atemluft Tür zum Licht

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