Russischer Winter – das TAIR 300 und ich

Photographie

Die Kanone und ich

Adieu Tristesse! – Die Sonne schien am Montag, zumindest ein bisschen, mein Bruder rief an, schlug einen Spontanwalk in Blankenese an der Elbe vor, ich schlug ein und dann saß ich vor dem Rucksack: Was packe ich ein? – Viel Ausrüstung schafft Probleme, aber dafür habe ich ja weniger Schuhe. Ich wählte also eine Konica Minolta Dynax 7D und eine Zenit ET. Da ich einen M42-Adapter-Ring mein Eigen nenne, sollten sich die beiden Racker die Pentacon-Objektive (29 und 50mm) teilen, dass gut 2 Kilo schwere TAIR 4.5/300mm wollte ich an der Dynax, die auch noch mit dem Minolta AF 1.7/50mm bestückt war, testen, während der Zenit die Ehre zuteil wurde, einen Rollei Redbird-Kreativfilm zu bekommen.

Das gilt auch für das Objektiv

Wir schlugen ein kerniges Tempo an und ich kam mit dem Ausprobieren gar nicht richtig voran, zumal die Kombination Dynax/TAIR beim ersten Ansetzen nicht wirklich harmonierte und die Kamera Geräusche von sich gab, die ich für die letzten hielt, aber nach Neustart hatte sich die Japanerin wieder erholt.

Schnell stellte ich fest, dass die Unendlich-Einstellung hier nicht aufging, wird das TAIR in der Fotosnaiper-Halterung, für die sie gedacht ist, mit einer halben Umdrehung weniger montiert. Bis 100 Meter sollte es aber klappen, wie ich annahm. Da hatte ich die Rechnung aber ohne meinen Begleiter gemacht, der nicht ausreichend Geduld für meine Einstellungen hatte, ich ihn aber bei Laune halten musste, schließlich wollte ich etwas später mit längeren Verschlusszeiten (bis 1/30) noch mit der Zenit und Redbird arbeiten. Der Rollei-Film ist leider nur halb voll geworden, daher im Anhang heute weiteres Digitales, es war aber auch kalt.

Richtung Stadt In Wedel brennt ein Licht

1 Kommentare

  1. Ich schmeiss mich weg, und ich dachte immer ich währe de Altglas-Geek. Und dann kommst du mit einem 2 kilo Tair daher! Feine Sache, weiter so. :)

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