Das Drinnen – inside Frappant

Photographie

Die Aufzüge

Über das Frappant als Ziel fotografischer Expansionen gibt es nicht mehr viele Worte zu verlieren, ich habe es so schon oft in Begleitung eines Mitknipsers oder auch alleine aufgesucht. Nun wird dieser große Komplex bald einem Möbelhaus weichen, die Künstler, die ihre Ateliers in den leerstehenden Räumen hatten, ziehen aus.

Der Stuhl

Ich war also auf kleinstem Fotoausflug, hatte nur meine neue Lomo Actionsampler, eine Einwegknipse und meine alte Nikon Coolpix 5600 in die kleine Tasche geworfen – letztere für den Fall der Fälle … Er trat schneller ein als ich annahm, sprach ich doch auf dem Parkdeck bei frühlingshaftem Nieselregen Kathrin an, die mir hoffentlich eine möglicherweise falsche Schreibweise ihres Namens nachsehen wird, und fragte sie, ob es eine Möglichkeit gäbe, vielleicht nochmal im Gebäude selbst einige Aufnahmen zu machen. Hinreissend gab sie meinem Gesuch statt und erlaubt mir Aufnahmen im siebten Stock und dann auch im Erdgeschoss, wobei ich auch einige Male auf die Coolpix zurückgriff, die dank mehrerer Stürze in ihrem erst 5-jährigen Leben einen unglaublichen „Knick in der Linse“ hat und Bilder im Stile einer volltrunkenen Holga aufnimmt.

In der Nachbearbeitung blieb mir eigentlich keine andere Wahl, als die Aufnahmen dementsprechend zu bearbeiten – schwarz/weiß mit viel Korn im Quadrat. Ich finde, es passt zum Frappant, das lange etwas kaputt, etwas vernachlässigt und etwas unangepasst war. IKEA wird bestimmt nicht so spannend.

Der Gipfel Der Telemichel Die Flucht

1 Kommentare

  1. Ist Ikea nun besiegelte Sache? eine Schande!
    Ich hatte auch das Vergnügen, in den letzten tagen ins frappant und aufs Dach zu schaffen. wriklich schade denn es war eine brutstätte toller Kunst und passte meiner Meinung nach sehr gut in die große Bergstraße.

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