Actionsampler in Action

Photographie

Halteverbot

Ich probiere nun eigentlich alles aus, was für mich erreichbar ist und Fotos macht, warum dann nicht einmal eine Actionsampler mitbestellen, wenn man ohnehin einkauft? – Das dachte ich mir auch und packte diese kleine billig anmutende, wackelige, klapprige China-Knipse aus dem Lieferkarton aus. Nachdem ich einen bei Feinkost Albrecht erstandenen Kodak VR Plus 400 (2 Stück für 1,79 Euro) eingelegt hatte – es soll ja konsequent billig sein – erklärte ich dieses Spielzeug zu meinem Begleiter der kommenden Tage.

Wehende Fahnen

So hatte ich den kleinen Racker also auch im Frappant mit, das ja bald nicht mehr ist und der geneigten Leserschaft als Motiv dann erspart bleiben wird. Ich schoss also durch das Klappvisier vage angepeilt aber auch aus der Hüfte das eine und auch das andere Foto (Abstand zwischen den Aufnahmen 0,22 Sekunden) und ließ dann im Szenetreff den Film entwickeln. Es wäre vielleicht in letzter Konsequenz authentisch gewesen, einen Discounter mit dieser Dienstleistung zu betrauen, doch blockierte der Film nach dem Rückspulen – die filigrane Plastikkurbel ächzte – und so gab ich gleich die ganze Kamera ab, damit sie in der Dunkelkammer geöffnet würde. Ich freue mich aber schon mal auf mehr Sonne, um mit weniger empfindlichen Film das dann wieder auf den Straßen herrschende rege Treiben einzufangen – ist dann doch irgendwie lustiger als entsprechende Smartphone-Applikationen …

Und Action! Vier Schatten Fensterschwenk