Auf altem Bahnhofsgelände

Photographie

Red Train

Wie oft hatte ich schon etwas sehnsüchtig aus den Fenstern der S-Bahn auf der Strecke zwischen Altona und Holstenstraße auf das alte Bahnhofsgelände an der Harkortstraße geschaut, mir ausgemalt, wie ich dort vergnügt mit ein, zwei, drei Kameras herumwandeln würde, um Fotos zu machen. Doch, wie sollte ich dorthin gelangen, ohne wieder wütend verwiesen zu werden? – Der Zufall sollte helfen, denn ich lernte sehr überraschend den Pächter eines Teils des alten Geländes kennen und so trottete ich mit einem guten Freund, meiner Kiev 88 (nur noch 10 Bilder auf dem einzigen Film, einem abgelaufenen Kodak Ektachome 100 PLUS EPP Diafilm) sowie der neuen Sigma DP1s auf die Anlage und machten die ersten Bilder.

Better Days

Wenngleich viele Teile des Areals durch Zäune abgegrenzt waren, haben wir doch ziemlich großartige Motive gefunden, die mich schon bei dem Blick durch den Lichtschachtsucher meiner Kiev sehr begeisterten. Mit der Sigma machte ich erst einige weithin als Schnappschüsse bekannte Fotos, obwohl die Kompakte dafür eigentlich nicht gemacht sein soll, schaute dann aber wieder etwas gewissenhafter auf das Display und musste einmal mehr feststellen, dass der Faveon-Sensor verdammt gute Bilder macht.

Durchfahrt verboten! Blasses Hochhaus an Kurve Steinewerfer aus Glashaus I Steinewerfer aus Glashaus II Schutzraum Schlapphut
Mit der Bahn an den See Brücke im Nirgendwo

2 Kommentare

  1. Oah, oar, Oharr.

    Wie dein wunsch mir aus der Seele spricht nur das deiner in Erfüllung ging und ich noch darauf wartenmuss rein zufällig den Pächter dieses Bahnhofs kennen zu lernen.

  2. Pingback: Walking around the Lokschuppen - spiegelberg dot org

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