Ist der Ruf erst ruiniert …

Photographie

Classic Agfa - which one?

Fotofreunde werden ja dann und wann belächelt und auch in meinem Kollegenkreis gibt es hier und da den entsprechenden „Spruch“ zu hören, doch daran wächst man ja und mit der Zeit rücken die Vorteile des eigenen Rufes, die Vorteile der Schublade, in die man gesteckt wird, in den Fokus. Es begab sich in der vergangenen Woche, da berichtete mir ein Kollege, dass man daheim noch „so ’ne alte Kamera“ hätte, die ich mir mal ansehen könnte.

Touristenbauch

In der gestrigen Spätschicht war es dann soweit, zwar wäre die Kamera wohl kaputt, doch ich könnte ja mal gucken. Neben der Arbeit sehr wohlwollend festgestellt, dass die Zeiten plausibel laufen, die Blende sich bewegt, der Filmtransport scheint auch zu gehen – soweit, so erfreulich. Den Belichtungsmesser müsste ich nochmal ausgiebiger testen, denn Selen schwächelt mit den Dekaden, doch trieb mir das „kannst Du ruhig behalten!“ ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht. Der Ruf ist ruiniert und das ist auch gut so. *5cent*

Jetzt gilt es für mich nur noch herauszufinden, welches Agfa-Modell genau ich da meiner Sammlung hinzufüge. Vermutlich aus der Silette oder Optima-Reihe mit Agnar 2.8/45mm-Objektiv … Update: Im Szenetreff Köhler – wo sonst? – wusste man natürlich sehr schnell, welch eine Kamera es ist. Es handelt sich um eine Silette L, die 1962 auf den Markt kam.

3 Kommentare

  1. admin sagt

    Danke! Es ist eine Silette, nämlich eine L von 1962. :-)

Kommentare sind geschlossen.