Blackbird.plastic und Autos

Photographie

Half Car

Es wurde mal wieder Zeit, dass die Kamera weg vom Objekt der heißen Begierde auf das Wesentliche zurechtgestutzt wird: auf das Dasein als Werkzeug. Meine kleine Superheadz Blackbird.fly ereilte nun dieses Schicksal, und – Leute! – sie ist ein beschränktes Werkzeug! Die kleine Fake-TLR aus Plastik kann nicht viel mehr als ein Schraubenzieher, bietet eine Verschlusszeit plus B, angeblich zwei Nuancen von Blende und der Sucher ist eine plastikgewordene Annahme – die Linse ist übrigens auch Plastik und das ist auch gut so.

Spiegelnd

Nachdem k_k per flickr-Gruppe – ich sprach davon – zum Schwenk mit Toycameras aufgefordert hat und sich der Autor dieser Zeilen für den roten schwarzen Vogel und eine Stereo-Holga hat entscheiden können, stiefelten wir bei gutem Sonnenwetter auch recht vergnügt durch die Straßen und knipsten hier und da herum. Für mich ergab sich nun nahe dem In-Restaurant Bullerei am Bahnhof Sternschanze der Parkplatz als Ort der guten Motive, was kaum jemanden mehr überraschte als mich selbst. Hier seien also zwei Fotos von Autos vorgestellt, die dank Licht, dank Blackbird, dank Kodak VR 200 und auch dank eines zuversichtlichen Fotografen eben diesem gefallen.

Den Film hatte ich übrigens ohne Maske in der Blackbird.fly belichtet, sodass das Licht auch die Ränder erwischte, doch dann wurde mir das Scannen eben dieser Auswahl zu aufwändig, was meiner Ansicht nach nicht sehr lomographisch ist. Plastik, Billigfilm und der platteste Scan-Treiber. So soll es sein und so ist es nun auch.

Light on? Doppelt angedroht Smoky