Die Härte am NEXten Fluss

Photographie

Auskuckkorb

Ja, ja, schon wieder hat das böse, böse Männchen auf der Schulter das vernünftige mit Bonbons und Seifenopern ruhig gestellt und sich durchgesetzt: mit der Sony NEX-3 zieht die nächste Kamera in die nunmehr recht enge Vitrine ein, doch nicht alleine, um verdammt gut auszusehen, sondern, um benutzt zu werden. Der kaufwütige Betreiber dieses Blogs hat sie zusammen mit dem 18-55mm-Kit-Objektiv erstanden und behauptet vor sich selbst, dass sie nunmehr als digitale Allzweckwaffe dienen soll, wenn die Vollformat-Alpha mit dem weiterhin bestechend großartigem Zeiss etwas „overdressed“ wirken sollte. Sobald der Sony-Adapter LA-EA1 beschafft ist, soll die NEX zudem Back-Up für die Große sein – der Vernunftengel hatte abgelenkt seine Zustimmung gegeben.

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Eine schmollende Sigma DP1s machte zwar nur widerwillig Platz in der Umhängetasche für die Sony, aber bald war der Weg frei für die ersten Schritte des Neuzugangs auf einem dem Autoren so wichtigen Feld: der nächtlichen Heimwegknipserei. Schnell musste festgestellt werden, dass die neue Kombi aus NEX und Zoom-Objektiv etwas zu schwer geworden ist für das billige Schraubstativ aus Shenzhen, doch mit Beschwichtigung und Gewalt wollten einige Aufnahmen gelingen – nachdem man der Kamera die gewünschte ISO-Zahl aufgezwungen hatte.

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich meine Eindrücke und Erfahrungen mit der NEX-3 mal etwas gewissenhafter notieren und dann – auch auf vielfachen Wunsch – einen etwas eingehenderen Bericht zu diesem bereits jetzt recht vielversprechendem Gerät vorlegen. Zwischenzeitlich warte ich weiter aufgeregt auf mein 2.8/16mm Zenitar … eine andere Geschichte.

Zwei Lampen