Memolio Mini-Fotoalbum

Bloggerkram

memolio

Früher hatte man immer noch die Fototüte, die man in die Fototütenschublade stopfen konnte, heute kann man sich die Fotos vielleicht auf Rechner, Schlauphone oder meinetwegen auch Tablet ansehen. Selbst ich, der noch viel analog fotografiert, scannt die Negative. Papierabzüge sind selten und das ist dann und wann doch sehr schade.

Dieses kleine Unbehagen führte mich vor einigen Monaten zu memolia.com und ich hatte seinerzeit schon mal mit dem auf den ersten Blick ansprechenden Editor herumgespielt. Nach dem Sommerurlaub an der Seine wollte ich den Anbieter mal austesten und lud 24 Bilder hoch, die im Editor arrangiert werden mussten, wobei ich einmal die Eiffelturm-Spitze mit der Niete gelocht habe und der Bereich konstruktionsbedingt ohnehin verdeckt ist. Ein klares Manko, wie auch der sehr überschaubare Einfluss auf das Aussehen des ersten und letzten Blatts. Das ist der Profi-Version offenbar vorbehalten, was ich bei Kosten von 15 Euro nicht verstehen konnte.

Während ich das Format in Größe etwa des iPhones sehr mag, ebenso die seidenmatte Ausführung, war ich von der Papierqualität etwas enttäuscht, die lange Lieferzeit von 10 Werktagen war mir zu lang, doch so schlecht, wie man meinen könnte, fällt das Gesamturteil nicht aus – wirklich ärgerlich ist die Beschränkung der Gestaltung, auf das Prinzip eines Fächers lässt man sich ja vorsätzlich ein.