Basteltipp für das Zenitar-Fisheye

Photographie

Fish-eyeeeeeeeee!

Fischauge, sei wachsam! – So wollte ich diesen kurzen Beitrag eingentlich nennen, aber dabei wird nicht ganz klar, worum es hier en detail geht, denn entgegen meiner sonstigen Gewohntheit, will ich die geneigte Leserschaft an meinem so unglaublichen breitem Wissen rund um die Fotografie teilhaben lassen.

Unterlegscheibchen

Wie meine Twitterverfolger wissen, habe ich vor Monaten in Russland ein Zenitar 2.8/16mm Fisheye-Objektiv bestellt und nach Stationen bei russischer Post und deutschem Zoll habe ich es seit einigen Wochen in meinem Heim, wo ich schnell feststellen musste, dass die Adaption dieser Scherbe mit M42-Anschluss an die Sony/Minolta prima klappt, aber eben nur mit ständiger Offenblende. Da ich auch mal bei Dunkelheit und mit langen Zeiten arbeiten wollte, musste die Springblende also raus. Furchtlos und von Thomas durch seine Anleitung angewiesen machte ich mich ans Werk. Es ging insgesamt sehr leicht von der Hand, nur, dass ich den Heißkleber durch 3M-Isoband ersetzte.

Wenig Begeisterung kam aber nach dem erfolgreichen Funktionstest ohne Kamera auf: das Objektiv saß mit Adapter so schief (etwa -20 Grad) auf der Kamera, dass die kleinen Gegenlichtblenden im Bild störten. Die Lösung des Problems war naheliegend, wie einfach: nach Entfernung der „Platte und die darauf sitzende Mechanik der Springblende“ schauten die dazu gehörenden Schräubchen kaum mit dem Fingernagel fühlbar zu weit oben durch, so dass der Adapter nicht mehr weit genug aufgeschraubt werden konnte. Im Eisenwarenladen habe ich dann zwei M2-Unterlegscheiben besorgt, schwarz angemalt und eingesetzt, wie auf zweitem Bild (Originalgröße) zu sehen. Passt.