Mamiya 645 Super in da house

Photographie

Mamiya 645 Super

Wie oft hatte ich mir schon die Nase plattgedrückt an Schaufenstern, an meinem Laptopdisplay … mein Begehr war eine Mamiya 645 – soviel schien sicher. Nur wie sollte ich das meiner Kiev 88 beichten, wie mürrisch in ihrem Koffer lebte? – Ich beschloss, Tatsachen zu schaffen und kaufte eine sehr gut erhaltene Mamiya für knapp dreihundert Euro und investierte noch ein wenig mehr Geld in den Prismensucher, der mit einer Zeitautomatik daherkommt. Einen Kodak T-MAX 100 legte ich ein und los ging das Abenteuer 4,5×6!

Kästen

Wer sich wie ich für den Auslöseklang einer Kamera begeistern kann, ist recht schnell eingenommen von der 645, die nicht zu Unrecht den Zusatz „Super“ im Namen führt. Wenngleich mit einem Body aus viel Kunststoff versehen, macht alles einen sehr guten, sehr wertigen Eindruck – nichts hakt und nichts klemmt. Es funktioniert. Nachdem ich mit Bedienung und ersten Ergebnissen sehr zufrieden bin, freue ich mich, dass es Zubehör und Linsen auf dem Gebrauchtmarkt reichlich und auch bezahlbar gibt. Möge der Markt die Kamera auch weiterhin so unterschätzen.

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