Die Look & Stil-Frage

Photographen

Nieten & Rasten

Es kommt mir und gewiss nicht nur mir unter, dass man ein Bild, das man das erste Mal sieht, schnell einem Fotografen zusprechen mag, weil dieser in den Jahren seines Schaffens einen ganz eigenen Stil entwickelt hat. Offen bleibt die Frage, ob er damit angekommen ist, eine Periode überlebt oder ob – im Falle von Auftragsarbeiten – genau dieser Look nachgefragt und daher in Variationen reproduziert wird.

Drahtseilakt

Ob meine Bilder eine Handschrift tragen, weiß ich nicht, aber wenn dem nicht so ist, dann bleibt die Frage, ob es Unsicherheit ist, Wankelmut vielleicht? – Ich weiß, dass ich gerne ausprobiere, digital und seit letzter Zeit auch wieder mehr analog, farbig und schwarz-weiß arbeite. Mal halte ich eine Serie in einem Stil durch, mal war eine Art der Bearbeitung scheinbar fest verbunden mit einer Kamera. Ich habe zum Beispiel lange meine Bilder aus der Sigma DP1s nur in s/w konvertiert und dann war es auch durch. Jetzt habe ich aber sehr viele Bilder aus dem USA-Urlaub mitgebracht und jedes Mal, wenn ich mich daran setze, bearbeite ich sie anders, weil ich finde, dass es zur Aufnahme passt.

Weiß ich nicht wohin ich will oder weiß ich genau, dass jedes Bild eine eigene Betrachtung verdient hat und wie ist es bei euch?

2 Kommentare

  1. Schöne Brooklyn-Bridge Bilder!
    Und wichtiger als die Bearbeitung finde ich die Perspektive. :)

  2. Stephan sagt

    Es freut mich natürlich, dass Dir die Bilder von der Brücke gefallen. ;-)

    Ich habe aber nicht unbedingt die Bearbeitung an sich gemeint, eher eine gewisse Kontinuität oder Flexibilität.

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