Fuji X10 vorgestellt

Allgemeines / Photographie

Bild: Fujifilm

Im Frühjahr dieses Jahres hatte Fujifilm die lange erwartete X100 auf den Markt gebracht und dann dauerte es noch bis das Gros der Interessenten diese Kamera in Händen halten konnten. Ich gehöre zu den Glücklichen, die diese noch vor dem Urlaub bekamen und bin mit meinem Kauf weiterhin sehr zufrieden.

Nun stellen die Japaner mit der X10 ein weiteres Mitglied dieser Reihe vor, wie optisch irgendwo zwischen Leica, Bessa und Fujis Klasse W beziehungsweise Klasse S liegt. Die X10 kommt mit einem Zoom-Objektiv daher, das über einen Brennweitenbereich von 28-112mm im Kleinbild entsprechend verfügt. Mit 2.0-2.8 ist die Linse zudem sehr lichtstark, was auch den kreativen Fotofreunden sehr entgegenkommen wird, wenngleich der Sensor im Vergleich zur X100 zwar ebenfalls mit 12 Megapixeln daher kommt, aber leider auch deutlich kleiner ausgefallen ist.

Bild: Fujifilm

Auf den ersten Blick gewiss eine nicht uninteressante Kamera, wenngleich ich mich hinreichend versorgt fühle. Gespannt wäre ich dennoch auf eine direkte Begegnung mit dem Neuling, besonders die Umsetzung des optischen Suchers bei einem Zoom-Objektiv würde mich ja sehr interessieren.

Bei Adorama in New York City ist die X10 bereits für $699,00 (knapp 500 Euro) vorzubestellen.

3 Kommentare

  1. Hallo,
    neulich hatte ich die X100 für einen kurzen Test und mußte leider feststellen, daß sie relativ langsam in der Schärfe ist und häufiger daneben liegt (im Vergleich mit Olympus Pen EP-3 oder Panasonic DMC-GF3). Kann das wirklich sein oder hatte nur dieses eine Exemplar dieses Problem? Das hat mich sehr enttäuscht und nun hoffe ich, daß die X10 evtl. besser ist.
    Würde mich sehr über eine Antwort freuen.
    Mit freundlichen Grüßen

  2. Stephan sagt

    In der Tat haben verschiedene Nutzer den langsamen AF beklagt, aber ich habe bei knapp 900 Bildern im Urlaub zweimal mit dem Fokus daneben gelegen. Das halte ich für hinnehmbar.

    Die X10 scheint indes keine wirkliche Alternative, weil der Sensor deutlich kleiner ist und an der Bildqualität gibt es bei der 100er keinen Grund zur Klage und man darf hoffen, dass mögliche Probleme mit dem nächsten Firmware-Update behoben werden.

    Man darf halt keine DSLR-Performance von einer Kompaktkamera erwarten.

    Was deine genannten Mitbewerber nicht bieten, ist der brillante optische Sucher.

  3. Ich werde mir die X10 auf jeden Fall genauer ansehen. Interessiert mich schon, ob sie der G12 das Wasser reichen kann. Gute Sucherkameras gehören immer noch zu den Exoten unter den Digi-Kompakten.

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