Oskar’s One Day Bag Mark II

Photographie / Test

Tasche seitlich

Es begab sich in New York City – etwas enttäuscht von B&H und dennoch wild entschlossen, eine kleine Fototasche zu erstehen, führte mich mein Weg in den Flatiron District an den Broadway, wo ich, wie in Eastcoast Fotofachgeschäfte skizziert, The Photo Village fand. Ich nannte dem Verkäufer also das Lastenheft, welches forderte, dass die Fuji X100, eine Minolta 9000 plus angesetzer Linse und zweiter Scherbe nebst iPad und Kleinkram mitkamen. Ohne zu zögern zeigte man mir das Black Label Bag Oskar’s One Day Bag Mark II und es passte.

Bloß nicht nach Fotonerd aussehen – das wünscht man sich dann und wann und die Tasche tut ihr bestes. Ganz in schwarz gehalten, mit einem soweit möglich wasserdichten Reißverschluss auf der Klappe, einem Fach innen für Filter, außen eine abnehmbare Tasche und ein Fach mit Putztuch, Faserschreiber und Platz für vier SD-Karten, trägt das BLB nicht allzu dick auf.

Black&Red Bag

Innen findet sich ein komplett herausnehmbares gepolstertes Fach für Kameras und Objektive, davor und dahinter passte das iPad in Schutztasche und auch Hefte in DIN A4 kommen gut mit unter. Für weiteres Zubehör, aber auch Geldbörse, Taschentücher etc. gibt es zwei aufgesetzte Taschen. Selbstverständlich sind die Trennwände der Haupttasche per Klett nach eigenem Gusto positionierbar. Summa summarum eine sehr gute Tasche, die vielleicht nicht ganz so akkurat verarbeitet ist, wie jene von Artisan & Artist, aber mit Crumpler und Consorten kann sie gut mithalten. Ihr Gebrauchswert ist für meine Zwecke ausgesprochen hoch, durch den breiten Gurt trägt sie sich gut. Wer also nicht auf die Idee kommt, eine wirklich große DSLR oder eine Mittelformat damit von A nach B schleppen zu wollen, wird zufrieden sein mit diesem Exoten.

U.a. über ebay ist sie bei The Photo Village zu bekommen. Umgerechnet sind knapp 150,00 Euro plus Versand fällig.

UPDATE: Nun auch beim taschenfreak.de.

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