Retrostreetdings durch Glas

Photographie

Las Chicas

Vor einigen Wochen hatte ich mir bei Monochrom Glaseinsätze für meinen Canon 8800F-Scanner bestellt und wollte nun endlich einmal ausprobieren, ob die Negativscans damit noch ein bisschen gefälliger ausfallen als bisher. Ich schnitt also schweren Herzens die kleinen Filmstreifenführnupsis auf der Scanschablone ab, legte einen Streifen Rollei Retro 100 aus meinem Negativ-Ordner ein und scannte mit 2400 dpi.

"Nee, sowas gab es früher nicht."

Das erste Bild oben lässt durchaus den Eindruck entstehen, dass es eine kleine Qualitätsverbesserung gegeben hat, wenngleich ich als Gründen der Bequemlichkeit auf einen Referenzscan ohne Scheibe verzichtet habe. Das untere Bild überzeugt auf den ersten Blick qualitativ nicht so sehr, aber da ich sehr deutlich gecropt habe, um das Ehepaar links besser in Verbindung zu bringen mit den Cosplayern, bin ich nicht unzufrieden.

3 Kommentare

  1. Als Entscheidungshilfe taugt das jetzt aber nur sehr bedingt. Ich hab ja auch schon mal mit dem Gedanken gespielt, bin aber letztlich zu der Erkenntnis gekommen, dass für mich eher ein neuer Scanner zur Diskussion steht, um auch dem Grossformatabenteuer halbwegs komfortabel begegnen zu können…

  2. Stephan sagt

    Sehr bedingt – das ist schon geprahlt. ;-) Ich sprach nur vom subjektiven Eindruck und der ist in Ordnung, aber auch nicht „wow“.

  3. Markus sagt

    Qualität hin oder her – ich denke immer noch, dass der wirkliche Nutzen jener ist, der üblen Wölbung mancher Filme entgegenzuwirken. Oder eben die Führungslöcher mitzuscannen. Ob man letzteres jetzt so oft machen muss … andere Frage.

    Persönlich ist mir ja der Aufwand, den Film an die Scheibe zu kleben in aller Regel zu viel, weswegen ich so ein Ding zwar auch habe, es aber eher gar nicht nutze.

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