Vom Foto, welches ich nicht verkaufte

Bloggerkram / Photographie

What is Fashion?

Letzte Woche hatte ich das obige Foto, welches an der Wall Street in New York City aufgenommen worden war, in meinen flickr-Stream geladen und es dauert nicht lange, bis ich eine Mail im Postfach hatte von Devyn J. aus Manhatten. Er schrieb mir folgende Zeilen.

Devyn from (Dings) magazine here. Your photos look great! Wondering if you have the one at the link below in high res? If so, what are your thoughts on sharing it with (Dings) magazine for our April issue? We are happy to provide a photo credit! Thanks!

Das fand ich ja schon mal super, dass sich eine scheinbar namhaftes Heft mit teuren Anzeigenkunden für meine Schnappschüsse interessierte. Soweit ich das binnen fünf Minuten recherchieren konnte, würde mein Foto wohl für Print und Web genutzt und so schrieb ich an Herrn J., dass mich das alles sehr freue, doch neben dem crazy photo credit gerne noch ein Belegexemplar in meinem Briefkasten und 200 US-Dollar haben wollte.

Nachdem ich Tage lang nichts von meinem Fan Devyn gehört hatte, machte ich mir doch langsam einige Sorgen. Hoffentlich war dem ausgezeichneten Assistant Editor nichts zugestoßen. Ich beschloss also, ihm erneut eine Nachricht zukommen zu lassen und er antwortete zu meiner großen Erleichtung recht schnell.

Thank you for getting back to me Stephan! We ended up going with a different option. Thanks again!

Hopefully the different option got the f*cki** credit. Leute, lasst euch nicht über’s Ohr hauen!

4 Kommentare

  1. Es gibt viel zu viele Fotografen, die sich vom vermeintlich schnellen Ruf locken lassen.
    Ich muss auch zugeben, ich wäre wahrscheinlich einer von denen gewesen und hätte gesagt „Cool, mein Foto in so einem Magazin. Das werden so viele Leute sehen. Traffic für meine Seite. Und vielleicht sogar Aufträge“.
    Wobei das natürlich davon abhängt, was „Dings“ jetzt eigentlich ist.

  2. Was @Saxi sagt!
    Richtig gemacht. Fame gibt es nicht bloss weil man mal in nem Magazin oder Zeitung veröffentlicht wurde. Viele überschätzen das und lassen sich halt übers Ohr hauen….

  3. Stephan sagt

    Ja, viele glauben wohl, so entdeckt zu werden. Dabei liefern sie nur kostenlosen Content für höherwertige Anzeigenmagazine. Das Geld verdienen dann eben andere.

Kommentare sind geschlossen.