Die Mär vom Tiefenbokeh

Photographie

Wurst am Strom

Dieses Hochkant, das ich in letzter Zeit so gerne mache, kollidiert ein wenig mit dem Layout des Blogs, aber wie man es dreht oder wendet, bei einem anderen Bild sieht das schon wieder dings aus und dann wird der Hund wieder in der Pfanne verrückt. Das ist ein Zitat aus TKKG und keine Zubereitungsempfehlung.

Ich habe ja schon das eine oder andere Mal gestanden, dass ich die Zeiss Ikon ZM mit dem 1.5/50 Sonnar ziemlich gut finde und da das Paket auch ziemlich gut ist, darf man auch mal die kleinen Extreme ausprobieren – man sieht das bei einer Messsucherkamera ja nicht immer gleich durch den Sucher. Ich kaufte also eine Bratwurst mit „Brot anbei“ und Senf, stellte es am Fähranleder auf einen Bistrotisch und machte bei Offenblende diese Aufnahme von Wurst und Hamburger Hafen. Viel Schärfe ist da nicht, aber es war auch leider eher milder Senf.

Ente

Doch auf dem Film, einem Portra 400, war nicht nur die Wurstkomposition, es fand sich auch das Foto eines Zwei-Pferdchens, eines 2CV, auf dem Hamburger Dom. Da hatte ich doch diesen Film auf den letzten Schritten des „DOM – the day before“, einem fast schon traditionellen Schwenks von Fotofreunden und zu selten auch -freundinnen, eingelegt. Mit der Überschrift hat das Bild vom Auto, liebe Trolle, aber nichts zu tun.