Japanische Feinkost mit Sony

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Vorder- und Hintergrund

Vor einigen Wochen trudelte eine Einladung von Sony zum Japan-Tag in Düsseldorf bei mir ein und – nicht zuletzt, weil ich einer der wenigen Sony-Nutzer in meinem Bekanntenkreis bin – sagte ich allzu gerne zu und freute mich fortan darauf, nicht nur mit neuen Kameras des japanischen Elektronik-Riesen spielen zu dürfen, auch die Aussicht auf ein kleines bisschen Japan erquickten mein Herz gar sehr.

Am letzten Samstag-Morgen saß ich also lässig entspannt im Wartebereich vor dem Gate am Hamburger Flughafen und verfolgte aufmerksam, wie Gunther die Welt via twitter wissen ließ, wie lange er selbst noch bis zum Airport brauchen würde. Ich hatte also meinen ersten Mitreisenden gefunden und wir waren uns nach dem Flug auch schon sehr einige darüber, dass die Stewardess der Lufthansa, die für unsere Sitzreihen zuständig war, ausgesprochen attraktiv war. In Düsseldorf ging es kaum minder attraktiv weiter, denn wir wurden von einem Shuttle abgeholt, mussten dann aber noch einen Augenblick warten, bis die Herren Chris und Thilo aus München angekommen waren, die Gunter und mich zunächst gewissenhaft ignorierten, um alleine unserer Fahrerin ihre Aufmerksamkeit zu schenken. Wir Norddeutschen übten uns in Nachsicht und so erreichten wir ohne Streit das Hotel Nikko.

Wir trafen dann also auf die Vertreter von Sony und der betreuenden Agentur im Tatami-Raum ohne Stühle, wo es zunächst einmal ein kleines Lunch aus etwa sechs Gängen und die Vorstellungsrunde in der angenehm übersichtlichen Runde gab. Im Anschluss daran war es uns gestattet, in einem Konferenzraum auf richtigen Stühlen zu sitzen und der Produktpräsentation beizuwohnen. Ich hatte mich ja schon auf die Sony SLT-A37und Sony SLT-A57sowie und unbedingt der Sony NEX-F3 eingestellt, doch bat man uns, auch einen Blick auf die Top-Modelle der Cyper-shot-Reihe zu werfen. Neben der Bridgekamera Sony DSC-HX200Vwurde uns die sehr kompakte Sony DSC-HX20VBgezeigt.

Auf der Suche

Nach einer Runde im Japanischen Garten ergab sich die Möglichkeit, eine andere Kamera zu bekommen und ich bekam fast alles, was ich haben wollte. Die Sony NEX-F3 hatte ich begehrt und dazu den elektronischen Aufstecksucher Sony FDA-EV1S. Ich holte also meinen Adapter von Novoflex aus meiner Tasche und verpasste der NEX mein Carl Zeiss Sonnar 1.5/50mm. Zusammen mit der Peaking-Funktion der kleinen Systemkamera machte sich die für Leicas M-Bajonett vorgesehene Linse ausgesprochen gut an der Sony – so gut, das Thilo mir meine Zusammenstellung immer wieder weggenommen hat und verschiedene Möglichkeiten durchspielte, wie man daheim das Feld bereiten könnte für einen Neuzugang – rein akademisch natürlich.

Wir machten also noch einen kleinen Schwenk an die Rheinpromenade, wo hunderte verkleidete junge Leute unterwegs waren und wir recht unauffällig einige Schnappschüsse machen konnten. Mancheiner wird die „Hohe Schule der Streetfotografie“ bemühen, aber ich denke es herrschte große Einigkeit über den Charakter von Schnappschüssen.

Ich werde gewiss noch die eine oder andere Aufnahme vorstellen, doch nun geht es erst einmal darum, den Tag weiter Revue passieren zu lassen, denn wir sollten noch einmal zu Essen gebeten werden und wenngleich ich mich noch gut gesättig fühlte: das Abendessen war der Hammer, um mich nun einmal in der boulevardesken Skizzierung zu versuchen. Neben Sushi und Misosuppe und so weiter gab es auch in wirklich vortrefflicher Qualität Yakitori und Tempura. Wenn man die Augen schloss, konnte man annehmen, man sei in Asakusa.

Nachdem Grüntee-Eis mussten wir dann aber auch wieder los, denn es galt, dem Feuerwerk über dem Rhein beizuwohnen und die meisten Protagonisten mussten annehmen, wir wären schon etwas knapp dran, doch als wir die volle Brücke errreicht hatten, hatte eine unerschrockene Betreuerin unserer Gruppe schon eine Menge Stative in der ersten Reihe in Stellung gebracht und sie wie eine Superheldin vor den anderen Schaulustigen verteidigt. Ich habe gar nicht geschaut, ob sie einen roten Superheldenumhang getragen hat.

Ich hatte also noch mein Sonnar an der Nex wechselte hin und wieder zum Voigtländer 15mm und zum Leica 90mm und schoss mit hoher ISO-Zahl vom Stativ, weil die Brücke ob des Straßenbahnverkehrs nach meiner Ansicht nicht für 10-Sekünder taugte. Wer kürzer belichtet, kann auch 300 Bilder vom Feuerwerk schießen und einige sind sogar was geworden.

Schau Dich um!

Was behalten wir über? – Es war glänzend organisiert, die Gruppe war – und damit sind die Leute von Sony und der Agentur absolut mit einzuschließen – sehr sympathisch, ich habe neue twitter-Follower und neuen Blogs im Feed, ich habe das 24er Zeiss für die NEXdoch nicht in die Finger bekommen und ich werde sowohl die Sony NEX-F3 als auch die Sony DSC-HX200Veiner gesonderten Betrachtung unterziehen.

One more thing … auf dem Rückflug hatte ich wieder das Vergnügen, die nette Stewardess im Flugzeug zu wissen. Yvonne trug die Haare nur diesmal etwas strenger. ;-)

3 Kommentare

  1. Hallo Stefan, wunderbar geschrieben! Hat mich sehr gefreut, Dich mal persönlich kennen zu lernen.
    Viele Grüße
    Gunther

  2. Hab den Tag sehr ähnlich erlebt.

    Und ja, ich spiele die Möglichkeiten für die sony-Zeiss Kombi immer noch durch. Selbstverständlich nur theoretisch. Natürlich

    Hat mich gefreut – bis zum nächsten Mal!

  3. Chris sagt

    Hi Stefan, ihr habt alle schon so gut getextet. was soll ich da nur noch schreiben ;) ;) , ging es mir doch ähnlich.
    gruesse aus dem Süden
    Chris

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