Fujifilm X-Pro 1 – und das M-Bajonett

Photographie

Fujifilm X-Pro 1 w. Elmar-C

Mit dem ersten Eindruck zu Fujis X-Pro 1 sind wir nun schon durch – kaum mehr als gefälliges Gequatsche war es, aber zumindest viel Subjektivität habe ich untergebracht, aber doch auch nicht soviel, dass ich am Ende des Tages oder anlässlich dieses Posts keine mehr im großen Sack hätte.

Den Schwerpunkt meiner Betrachtungen hatte ich ja – und das wurde auch so an Interessierte und Leihgeber kommuniziert – auf die Adaption von Objektiven mit M-Bajonett, also jenem der Leica- und auch anderer Messsucherkameras legen wollen und in der Tat fanden sich in zeitlicher Nachbarschaft die Kamera und der entsprechende Adapter von Novoflex in meinem Palais ein.

Emaillampe

Wie gerne würde ich hierbei den Novoflex-Adapter loben, doch er hat mich nicht überrascht, denn er ist bestens verarbeitet, wie man es von dem Hersteller gewohnt ist, die Haptik überzeugt, Objektiv und Kamera werden passgenau verbunden – allerdings soll der Originaladapter von Fujifilm es noch etwas besser machen und zudem einige Informationen des Objektivs übertragen. Da Fujifilm mir einen solchen aber nicht hatte zur Verfügung stellen können, ließ ich mir einen bei Foto Gregor in Hamburg zeigen und sah mit dem 15mm Voigtländer zunächst keinen Vorteil. Vielleicht war es meiner Linsenwahln geschuldet – man weiß es nicht.

Ich setzte meine drei Objektive – neben dem 15mm noch ein 1.5/50mm von Zeiss und ein 4/90mm von Leica – also per Novoflex an und wurde schnell in der vermutlich naheliegenden Annahme bestätigt, dass das Fokussieren über den optischen Sucher ausscheidet. Man kann sich jedoch die Rahmenlinien im Sucher für seine Fremdlinsen einrichten, doch sehr genau läuft das Zielen dann auch nicht.

Die Schärfe stellt man also über den digitalen Sucher ein und nach der ersten Lektüre eines Manuals im Internet hatte ich auch schon kombiniert, dass man das Stellrad hinten am Gehäuse drücken muss, um eine kräftige Ausschnittsvergrößerung präsentiert zu bekommen. Anhand dieser lässt sich vortrefflich scharf stellen – ohne jedoch im Menü ein Peaking anzubieten, wie z.B. Mitbewerber Sony. Hier kann man in vielen Fällen auf die Vergrößerung verzichten, was Zeit spart, aber eilige Menschen sollten die X-Pro 1 auch nicht zu sehr hetzen.

Den hier kurz vorgestellten Adapter gibt es MADE IN GERMANY bei Novoflex für 149,00 Euro.

12 Kommentare

  1. Pingback: Fuji X-Pro1. Meine Neue. Ein erster Eindruck. | leichtscharf.de

  2. Daniel sagt

    Ich Stimme dem auch zu eine Fokus-Peaking währe das Totschlagargument und ich würde die Kamera vorgestern bestellen.

  3. Pingback: Die X-Pro1 & der M-Mount. Adaption manueller Leica Linsen. | leichtscharf.de

  4. Sven sagt

    Hallo
    ich habe eien X Pro 1 und bin in Gedanken daran mir dazu das Zeiss 1.5 50mm zu kaufen, was ja einen legendären Bokeh haben soll und dabei noch schön scharf ist ;)
    Ich wollt mal fragen, ob du noch ne Paar Bilder, von der X Pro 1 in Kombination mit der Zeiss Optik, hast.

  5. Stephan sagt

    Hallo Sven,

    ich habe in erster Linie Portraits mit der Linse geschossen, habe für diese aber keine Freigabe. Hier – http://www.ipernity.com/doc/kagamiyama/13057805 – findest Du ein Bild mit der Zeiss ohne Menschen, allerdings ist es ein Reihenpanorama und damit nich soooooo aussagekräftig für das Bokeh. Ich muss allerdings sagen, dass ich Fujis 1.4/35 schon sehr gut fand.

  6. Rod Debück sagt

    Hallo,

    Ist nur die Adaption M-Objektiven an der X pro1 sinnvoll, oder ist der Anschluß von M39- und M42-Objektiven vom Auflagemaß her auch sinnvoll?

    Über die Mitteilung jeglicher Erfahrungen und Empfehlungen freue ich mich!

    Grüße
    Rod

  7. Stephan sagt

    Ob es sinnvoll ist, möchte ich nicht entscheiden, aber es ist nicht zuletzt dank Novoflex möglich. Ich hatte ja bereits in meiner umfangreichen Testreihe beschrieben, dass mir Fokus-Peaking fehlt und ich die X-Pro 1 damit für realtiv ungeeignet halte, aber das ist am Ende vielleicht Geschmackssache.

  8. Rod Debück sagt

    …aber focus-peaking fehlt ja M-Objektiven ebenso.

    Mir hat ein Fotohändler gesagt, dass M-Objektive für die X pro geeignet seien, ich aber die Finger weg lassen solle von M 39- und M 42-Objektiven.
    Mir leuchtet aber der Unterschied für die Nutzung mittels Adapter nicht ein.
    Deswegen dachte ich, dass die älteren Schraubgewinde wegen des Auflagemasses, trotz geeigneter Adapter weniger gute Bilder an der X pro produzieren, als M-Objektive…Ist da wirklich der Fall?

  9. rod debück sagt

    …aber focus-peaking fehlt ja M-Objektiven ebenso.

    Mir hat ein Fotohändler gesagt, dass M-Objektive für die X pro geeignet seien, ich aber die Finger weg lassen solle von M 39- und M 42-Objektiven.
    Mir leuchtet aber der Unterschied für die Nutzung mittels Adapter nicht ein.
    Deswegen dachte ich, dass die älteren Schraubgewinde wegen des Auflagemasses, trotz geeigneter Adapter weniger gute Bilder an der X pro produzieren, als M-Objektive…Ist da

  10. Stephan sagt

    Ich habe keine Probleme mit M42ern an meiner NEX. Ansonsten lege ich die die Lektüre meines Dreiteilers ans Herz.

  11. kamare sagt

    Hallo,

    ich betreibe meine X-E1 mit einem Zeiss ZM 35/2 und 50/2 und bin voll begeistert. Mir fehlt nun noch etwas im Telebereich. Wie schlägt sich denn so das Leica 90/4?
    Das wäre preislich ja echt ein Schnapper.

  12. Stephan sagt

    An meiner Zeiss Ikon ZM ist es sehr ordentlich, an meiner NEX-6 habe ich es kaum benutzt. ;-)

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