Fujifilm erweitert X-Familie durch die X-E1

Nachrichten / Photographie

Die Fotofreunde von Fujifilm scheinen es auf dem digitalen Sektor ernst zu meinen – nachdem sie im Analogbereich einige Filme aus dem Sortiment genommen haben, was hier aber eben nur am Rande Thema sein soll. Nach der X100, der X10 und der X-Pro 1 legen die Japaner nun nach und präsentieren die zweite Kamera für das X-Bajonett, verzichten bei der rund 900 Euro und voraussichtlich im November lieferbaren X-E1 aber auf den Hybridsucher. Stattdessen soll der OLED-Viewfinder (2.360.000 Bildpunkte) mit seiner bei B&H InDepth gezeigten aufwändigen Konstruktion die Benutzer überzeugen. Wie Sonyalpgarumors berichtet, kommt dieser von Sony und wird wohl auch in der erwarteten Sony NEX-6 verbaut.

Die X-E1 verfügt über den gleichen 16 Megapixel APS-C X-Trans CMOS Sensor, der auch in der X-Pro1 zum Einsatz kommt, wie die Pressemitteilung erläutert. Weiter heißt es: Der hochauflösende OLED-Sucher ermöglicht das komfortable Einfangen des Motivs. Das kompakte Gehäuse mit eingebautem Blitz macht die X-E1 zur idealen Reisekamera und über das X-Bajonett können die erstklassigen Fujinon XF-Objektive genutzt werden. Das Angebot an XF-Objektiven wird bis zum Frühjahr 2013 auf insgesamt zehn Objektive ausgebaut werden. In Verbindung mit dem neuen Zoomobjektiv XF18-55mm stellt der extrem schnelle Kontrast-Autofokus der X-E1 das Motiv in 0,1 Sekunden scharf, so dass man kein Motiv mehr verpasst.

Auch diese Kamera, die wäre gewiss auch eine Kandidatin für die Adaption von M-Mount-Objektiven, allerdings geht aus der Mitteilung des Unternehmens nicht hervor, ob hier ein Fokus-Peaking vorgesehen ist. Dieses hatte mir bei der X-Pro 1 noch gefehlt. Der lange angedrohte Beitrag zu dem Adaptionsthema steckt schon in der viel bemühten Pipeline, ich spiele aber noch einige Tage mit dem letzten Kandidaten.

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