Jackar 1.8/34mm

Photographie

Die Zahl der Objektive von Drittherstellern für die Systemkameras nimmt immer weiter zu, was diese EVILs für den Interessenten natürlich nicht unbedingt weniger attraktiv macht. Auch viele kleine Hersteller trauen sich, Linsen auf den Markt zu bringen, so auch Jackar Optical aus Hong Kong, die ein lichtstarkes 34mm auf den Markt gebracht haben und dabei soll es nicht bleiben.

Das 34mm hat an der Sony NEX eine Brennweite von – KB entsprechend – 51mm, an der Micro Four Thirds sind es dann schon 68mm. Da könnte das als „Snapshooter“ bezeichnete Objektiv schon mit bestem Gewissen als Portraitlinse verkauft werden, wobei es mir bislang leider nicht möglich war, sie selbst in Händen zu halten und genauer unter die Lupe zu nehmen, zu schauen, wie schnell sich damit fokussieren lässt und so weiter und so fort.

Bei dem 34er soll es aber nicht bleiben, wie Jacky Wong mir auf Nachfrage mitteilte. Unter anderem sind unter anderem für die Zukunft in Planung ein 7,5mm und das von mir immer wieder so erhoffte 24mm. Ob sich diese beiden Linsen ebenfalls zum sehr sparsamen Preis von rund 150 Euro, die für das 1.8/34 aufgerufen werden, angeboten werden können, bleibt abzuwarten.

Auf den Fotos macht die kleine Linse auf den ersten Blick zumindest einen fast edlen Eindruck, kommt mit einer Gegenlichtblende, die entfernt an Leica erinnert, und einem kleinen Etui daher. Soweit ich informiert bin, gibt es das Jackar zunächst nur in silber, was an der Olympus OM-D gewiss sehr schick aussieht, zur NEX nicht mit allem Nachdruck passt. Man darf auch darauf gespannt sein.

Update: In verschiedenen Foren wird die Abbildungsleistung beklagt, wenngleich, so scheint es mit, keiner der Rezensenten bislang eine derartige Linse in der Hand hatte. Im flickr-Stream des Herstellers sind einige Beispielbilder abgelegt, aber am Ende soll man auch immer sehen, dass es sich um ein sehr preisgünstiges Objektiv handelt. Wenngleich ich von der Bildqualität des so preislich hochattraktiven 30mm von Sigma angetan bin, sollte man eines nicht vergessen: you get what you pay!