Lomography Belair – die ersten Schüsse

Photographie / Test

Nötingeckeottenser

Vor einigen Tagen schon hatte ich die neue Belair der Lomographen schon einmal kurz vorgestellt und nun habe ich Anfang der Woche gleich einmal den ersten Film durchgejagt, um mir ein eigenes Bild von der Leistungsfähigkeit und Schwächen der Belair zu machen.

Klauseckebahrenfelder

Gleich einleitend darf man sich natürlich fragen lassen – und ich tat es -, was man um alles in der Welt für eine optische Leistung von einer Lomographen-Kamera erwartet. Ich weiß es nicht, aber der stolze Preis von 250 Euro hat mich zumindest etwas mehr erwarten lassen, als von meiner Holga, die – richtig gekauft – knapp ein Zehntel dessen kostet.

Machen wir es kurz und skizzieren die Ausgangslage: ich hatte das 58mm Weitwinkelobjektiv drauf, einen Kodak Portra 800 drinnen und nasskaltes Dezemberwetter draußen. Mit dem lichtstarken Film meinte ich vieles richtig gemacht zu haben und in der Tat hat die Belichtungsautomatik recht gut funktioniert, nur wählte sie recht bei Blende 8 zum Teil so lange Zeiten, dass man beim Auslösen verwackelte. Ich hatte das Fehlen eines Gewindes für einen Drahtauslöser ja schon im ersten Beitrag bemängelt und stampfe jetzt noch einmal mit dem Stiefel auf den Boden auf, um diesem Groll noch mehr Nachdruck zu verleihen. Auch scheint die Entfernungsskala auf dem Objektiv auch eher ein sehr grober Schätzwert, was natürlich nervt.

Das nächste Mal werde ich mir für das sehr weite Weitwinkel, das doch sehr, sehr verzeichnet, mehr Weite suchen und auch mal das 90mm austesten – mit dem Stativ vermutlich.

2 Kommentare

  1. Überzeugend klingt das ja alles nicht. Und wie Du ja schon geschrieben hast im Vergleich zur Holga, sehe ich keinen Verbesserung z.b kagamiyama_holga_14 finde ich persönlich besser ( kagamiyama_holga_32 ist einfach klasse ) oder sehen wir uns bei der Lomographische Gesellschaft um Du hast ja die Spinner kurz ausprobiert ; Alsterarkaden mit KB echt gut 89 € alternativ Horizon 2002.

    Die Belair hatte für mich den Reiz, 3 Formate in einer Kamera und die Möglichkeit mit verschiedenen Linsen zu arbeiten. Wenn ich mir aber so die ersten Erfahrungsberichte von Dir oder Marc durchlese überwiegen die Negativpunkte.

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