Lomography Belair – der Abschied

Photographie

Hase und Krieger

Meine Beziehung zur Lomography Belair war eine Geschichte voller Missverständnisse. Hatte ich eine 6×12 Mittelformatkamera haben wollen, so bekam ich doch am Ende nur eine Lomoknipse. Wie gerne hatte ich der Werbung geglaubt, mir die besten Beispielbilder aus Referenz herausgesucht, das Sparschwein angefüttert für den Kauf der Zenit-Glaslinsen und dann hatte ich keine Lust mehr.

Nachdem ich die Kamera mit den beiden Linsen, von denen das 90er von mir gänzlich unbenutzt blieb, schon in den Originalkarton zurückgepackt und diesen oben auf den Schrank gelegt hatte, beschloss ich, die Belair in einem Internetforum feilzubieten und tatsächlich fand sich jemand, der sie haben wollte. Nach einer vorbildlichen Verkaufsabwicklung habe ich die Lomo also wieder auf die Reise geschickt. Tschüss!

Das schöne Foto oben zeigt mich (als Hasen), den Fotokrieger (als Krieger) und wurde aufgenommen per Photobooth im Studio von neunzehn72.de.



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3 Kommentare

  1. Der Artikel hätte identisch von mir kommen können. Ich hab das Ding auch wieder weiterverkauft. Würde mich nicht wundern wenn die Belairs zu den häufigsten Wanderpokalen des Gebrauchtfotomarkts werden. Der Lomography Store betreibt einfach Etikettenschwindel und arbeitet meiner Meinung nach mit Beispielbildern, die nicht mit den mitgelieferten Objektiven gemacht worden sind.
    Schöne Grüße, Ralph

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