Ricoh stellt die neue GR mit APS-C-Sensor vor

Photographie

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Jetzt mit Beispielbildern! – Ob ein neuer Stern am Kamerahimmel aufgegangen ist, vermag ich jetzt noch nicht zu sagen, das Erbe ist schon ein schweres, das die neue Ricoh GR antritt. Die Neuvorstellung steht in der großen Tradition hochwertiger Kompaktkameras mit Festbrennweite, die mit der analogen GR1 im Jahr 1996 begründet wurde.

Mit rund 750 Euro etwa 450 Euro günstiger als die Fujifilm X100S (amazon-Link) bietet die GR etwa am Juni dieses Jahres dem Käufer ab dieser Generation einen großen APS-C-Sensor (23,7×15,7mm) mit effektiv 16,2 Megapixeln. Auf einen Tiefpassfilter verzichten die Japaner, um eine höhere Bildqualität zu erreichen. Das 2.8/18,3mm Objektiv (28mm Kleinbild entsprechend) hat sieben Linsen in fünf Gruppen.

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Die Kamera dürfte mit seinem Gehäuse aus Magnesium-Aluminium-Legierung, wie von den höherwertigen Ricoh-Kameras bekannt, haptisch wieder sehr anständig sein, die Bedienelemente – inklusive Abblendtaste! – scheinen sinnvoll angeordnet und sind klar beschriftet. Die Abmessungen sind mit 117x61x34,7mm (BHT) sehr kompakt, was die GR in diesem Punkt zur „Immer-dabei“ qualifizieren würde. Was auf den ersten Blick fehlt, ist der Sucher. Man bekommt zwar einen Aufstecksucher als Zubehör, doch wenn sich das Display ähnlich gut präsentiert, wie jenes der großen GXR, ist er am Ende vielleicht sogar verzichtbar.

Ich habe meine Fühler schon ausgestreckt nach der GR und werde dann berichten, wie sie sich schlägt.

Weitere Informationen auf der Seite des Herstellers: RICOH GR – Großer APS-C-Bildsensor und lichtstarkes Objektiv – PENTAX RICOH IMAGING DEUTSCHLAND GmbH. Pentax Japan hat darüber hinaus noch einige Beispielbilder online gestellt.

Wer sich für die analoge GR interessiert, dem sei die Lektüre des Buyers Guide von Bellamy Hunt ans Herz gelegt.

Ricoh Digitale Systemkamera (16 Megapixels, 3-fach opt. Zoom, 7,62 cm (3 Zoll) Display) GXR mit Objektiv 3,5-5,5/24-85 mm) (amazon-Link)

2 Kommentare

  1. Als Verfechter der analogen Fotografie muss ich zugeben, dass eine digitale Kamera doch manchmal ganz praktisch ist. Mal schauen ob ich die mir dann zulege. Oder vielleicht den Vorgänger, der müsste ja dann ziemlich billig zu haben sein.

  2. Interessant ist, dass sie beim objektiv auf 2.8 gegangen sind. Die 1.9 der GRD III waren damals der Grund, warum ich die gekauft habe. Die GRD IV hatte die ja auch noch. Die 1.9 bei der GRD III sind hilfreich, denn die ISO Leistung ist nicht so berauschend. Aber die Bild- und Verarbeitungsqualität sowie das Interface sind erstklassig.
    Mittlerweile habe ich mir zur GRD noch die analoge GR1 gekauft, benutze die zurzeit viel mehr und starre ratlos auf die Preise der GR21 :)

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