Fujifilm kündigt die sucherlose X-M1 an

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Der japanische Kamerahersteller Fujifilm rundet seine X-Reihe (mit Wechselobjektiven) nach unten hin ab und liefert voraussichtlich ab August 2013 damit zum Beispiel ein Pendant zur Sony NEX-5RLB (amazon-Link). Allerdings liegt man mit einem UVP von 1.049 Euro für die Fujifilm X-M1 plus Fujinon XF18-55mm Kit deutlich über dem Straßenpreis für die mit Touchdisplay ausgestatteten Sony mit vergleichbarem Objektiv.

Was die X-M1 der NEX zum Beispiel gleich hat, ist der fehlende Sucher und damit Konzentration auf das schwenkbare Display, ein APS-C-Sensor mit rund 16 Millionen Pixeln oder der Einbau von WiFi. Ob die Funktionalität der drahtlosen Datenübertragung das von mir so gewünschte Tethering erlaubt oder alleine zur Bildübertragung auf Rechner, Tablet oder Smartphone nach dem Fotografieren taugt, ist aus der Pressemitteilung nicht ersichtlich.

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Zunächst einmal sieht auch diese Fuji X nach einem guten Wurf aus und die X-M1, die ohne Tiefpassfilter kommt, dürfte in Sachen Bildqualität den Geschwistern kaum nachstehen. Ob man für die für die relativ überschaubare Ersparnis gegenüber einer Fujifilm X-E1 Kompakte Systemkamera (16 Megapixel, 7,1 cm (2,8 Zoll) LCD-Display, Full HD) inkl. Fujinon XF18-55mm F2.8-4 R LM OIS Kit Objektiv schwarz (amazon-Link) auf einen Sucher, wenn auch einem digitalen, verzichten möchte, muss man selbst wissen. Ich ziehe meine Sony NEX-6 der NEX-3 nicht zuletzt ob dieses Features vor, doch da ist der Größenvorteil auch eher marginal, während bei Fuji 116,9 x 66,5 x 30,0 mm bei der X-M1 den 129,0 x 74,9 x 38,3 mm der X-E1 gegenüber stehen.

Die Highlights der Fujifilm X-M1, laut Pressemitteilung:

  • 16,3 Megapixel APS-C X-Trans CMOS Sensor
  • EXR Prozessor II
  • Kompaktes und leichtes Gehäuse
  • Schwenkbares 7,6 cm (3 Zoll) LC-Display mit 920.000 Pixeln
  • Schnelle Einschaltzeit von 0,5 Sekunden (im Schnellstart-Modus)
  • Schnelle Auslöseverzögerung von 0,05 Sekunden
  • Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 5,6 Bildern/s (max. 30 Aufnahmen)
  • Integrierter Pop-up-Blitz mit Fujifilm‘s „Super i-Flash Technologie“
  • ISO 200-6.400 (ISO 12.800-24.600 bei reduzierter Auflösung)
  • Full HD-Video mit 30 Bildern/s
  • Autofokus mit 49 Messfeldern
  • 8 kreative Filtereffekte plus 5 Filmsimulationsmodi
  • Kamerainterner RAW-Prozessor
  • Q-Taste für häufig genutzte Menü-Einstellungen
  • Blitzschuh für externen Blitz (Fujifilm TTL)
  • Wireless Image Transfer auf Smartphones und Tablet PCs
  • PC Autosave Wi-Fi® für PCs

Ebenfalls ab August lieferbar sein sollen die beiden neuen Objektive: das im Paket oben schon berücksichtigte kompakte XC16-50mm F3.5-5.6 OIS (UVP: 399,00 Euro) und die Festbrennweite XF27mm F2.8 (UVP: 449,00 Euro).

Weitere Informationen bei Fuji: http://www.fujifilm.eu/de/presse/artikel/news/grosse-klasse-kleine-masse-die-kompakte-systemkamera-fujifilm-x-m1/