Pentax K-50 – der erste Kontakt

Photographie

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Da bringe ich die quietschgelbe Pentax Q7 zurück und fahre wieder los mit der feuerroten Pentax K-50 (amazon-Link), allerdings nicht, um sie selbst einer gnadenlosen Betrachtung zu unterziehen, sondern nur als Bote. Dass ich den Apparat aber dennoch kurz inspizieren musste, versteht sich dabei natürlich von selbst.

Neu auf den Markt gekommen ist sie als Nachfolgerin der K-30 und kostet den Endverbraucher mit 18-55mm Kit-Objektiv rund 700 Euro, wie man mir sagte. Wenn man als konservativer Fotoapparatefreund den neuerlichen Schrecken ob der Knalligkeit der Gehäusefarbe überstanden hat, erwartet einen eine funktionale und recht kompakte Kamera, deren Bedienung mich vor keine nennenswerten Probleme gestellt hat, wobei ich wohlwollend notiere, dass das Gros der üblichsten Einstellungen ohne Einstieg ins Menü vorgenommen werden kann, was bei mir gleich Pluspunkte gibt – so verfügt die doch recht kompakte DSLR zum Beispiel über zwei Einstellräder.

Was für mich „Neuland“ war, weil ich eine solche Kamera nie in Händen hielt, ist die Umschaltung vom optischen Sucher auf den Liveview. Das ist an sich heute gewiss nicht mehr erwähnenswert aufregend, aber überzeugt hat mich das Fokuspeaking, das das manuelle Fokussieren sehr hilfreich unterstützt.

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In den Kameraschrank gehalten …

Was die Pentax so interessant macht, ist die vom Hersteller versprochene Wetterfestigkeit, wie sie auch schon die Vorgängerin aufwies. Dank 81 Dichtungen soll die Kamera vor starken Regen wie vor Staub nicht kapitulieren. Der Sucher macht mit seinem Blickfeld von 100% einen für eine so kompakte Kamera guten Eindruck, der APS-CMOS-Sensor bietet ausreichende 16 Millionen Pixel und mit einer möglichen ISO-Zahl von 51200 greift man schon recht hoch. Man kann sogar noch etwas auf den natürlich arg rauschenden Bildern erkennen, wie das Beispiel oben zeigt – ich sehe dabei aber kein ersthaftes Einsatzfeld bei jenen, die eine Kamera in dieser Klasse anschaffen. Nennenswert ist aber gewiss die Option, die Kamera anstatt mit dem Akku mit AA-Batterien zu betreiben, man benötigt dafür allerdings einen weiteren Batteriehalter, wie man auf der Produktseite nachlesen kann. Auf diese verweise ich auch für alle weitere technischen Daten.

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HDR, out of camera

Das foto MAGAZIN hat die Kamera in der Septemberausgabe einer durchaus ausführlichen Betrachtung unterzogen und kommt zu einem sehr positiven Fazit, sieht die K-50 in dieser Preisklasse vor den Mitbewerbern Canon und Nikon. Mich dem anzuschließen, traue ich mir nicht zu – alleine des Umstandes wegen, dass ich die Pentax nur sehr kurz in meinem Besitz hatte und ich die Geräte der Mitbewerber nicht kenne. Wenn die K-50 nur ein bisschen der 645D an sich hat, ist vieles möglich. Testbilder mit dem 18-55mm Zoom hat das foto MAGAZIN übrigens hier (ca. 70 MB) hinterlegt.



Endlos surfen und telefonieren mit der congstar Allnet Flat