I had a HiMatic-D dream

Photographie

hi-matic-d

Ich habe etliche Apparate daheim und dennoch ist ja immer irgendetwas, was man gerne anders hätte und nachdem Leica nun doch nicht mit einer digitalen CL auf den Markt gekommen ist und die Sony A7R zwar schon sehr gut, aber nicht das Ende der Fahnenstange ist, habe ich mich in einer ruhigen Stunde mal hingesetzt und meine rudimentären Photoshop-Kenntnisse voll ausgespielt.

Herausgekommen ist eine HiMatic-D, also eine digitale Kamera im kompakten Format, natürlich mit Vollformatsensor, einem eingebauten elektronischen Sucher und zwar genau dem, den Olympus zur E-P5 PEN (amazon) verkauft – nur mit dem Unterschied, dass er hier fest verbaut ist. Alles in allem soll die Kamera sehr puristisch daherkommen, die Programmwahl erfolgt per Schieberegler auf der Rückseite, das einzige Einstellrad oben ist für die Verschlusszeit reserviert, Display, Dreh-Drückrad, und einige frei belegbare Knöpfe komplettieren das Feld hinten. Ich sagte ja schon, dass es ein Traum ist, aber man wird ja mal spinnen dürfen.

Ich war noch unentschlossen, ob ich mit der 35mm-Festbrennweite, wie bei der RX1, gut leben könnte, aber am Ende halte ich das M-Bajonett für die heißeste Wahl, vorausgesetzt, dem Hersteller gelingt eine wirklich berauschend tolle Messsucher-Simulation. Ich werde Sony mal sagen, dass ich derartiges haben will, weil die HiMatic-Rechte vermutlich bei der Firma liegen und außerdem hat sie die größte Erfahrung mit kleinen Vollformatkameras.