Holy Moly Sigma

Photographie

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Ist es ein Eiskratzer? Nein! – Ist es eine Mini-Rampe? Nein! – Es ist ein Fotoapparat! Was die Kollegen der CHIP dem Star Trek-Universum zuschreiben wollen, ist die neuste Generation der Sigma DP-Reihe, nun mit dem Zusatz „Quattro“.

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Die Japaner haben es also wieder getan und auch wenn die Merrill in meinen Augen trotz der überragenden Abbildungsleistung nur eine befriedigende Beurteilung erhalten hat, begrüße ich es doch sehr, dass man am Ball bleibt und sich an Extravaganz des Gehäuses mal wieder selbst übertroffen hat, der nur von Sigma verwendete Foveon-Sensor wurde erneut überarbeitet, die Kamera soll nun noch alltagstauglicher geworden sein. Ähnlich „speziell“ finde ich ja nur noch die Linhof 220, aber das ist natürlich Ansichtssache.

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Auf den ersten Blick dachte ich gleich, dass es endlich eine digitale Panoramakamera gäbe und ich war nicht ganz zu Unrecht richtig aus dem Häuschen, weil das Seitenverhältnis von 21:9 – neben 16:9, 3:2, 4:3 und 1:1 – schon ziemlich dicht herankommt an die 65:24, die ich von der Hasselblad XPan so sehr mag.

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Sigma teilt in seiner Pressemitteilung (PDF) unter anderem mit: Für die neue dp Serie überdachten und überarbeiteten wir jeden Aspekt der Kamera, inklusive des Sensors, Prozessors, Objektivs und des Gehäuses. Unter Beibehaltung des bekannten strukturellen Ausdrucks, der selbst Luft eine Form zu geben scheint, erzeugt der aktualisierte Foveon Direktbildsensor Bilder, die noch farbiger, reicher, tiefer, und wirklichkeitstreuer erscheinen als je zuvor.

Die neue Generation der dp Serie setzt unsere Philosophie, Kameras zu schaffen, um Kunstwerke anzufertigen, in radikaler Weise fort. Ausgestattet mit einem Höchstmaß an grundlegender Leistung, vereint diese Serie künstlerischen Ausdruck und alltägliche Praxis, wie sonst keine Kamera.

Ich bin gespannt auf das neue Gerät und hoffe irgendwie, dass der Preis nicht zu hoch ausfällt, so in mir das „Haben wollen“ durchkommt, der Vorvorgänger Sigma DP1x Kompakt-Digitalkamera (6,4 cm (2,5 Zoll) Display, 14 Megapixel, SD-Karte, 3x digi. Zoom, USB 2.0) schwarz kostet mittlerweile keine dreihundert Euro mehr.

 dp1 Quattrodp2 Quattrodp3 Quattro
Brennweite19mm30mm50mm
Brennweite entsprechend KBca. 28mmca. 45mmca. 75mm
BlendenbereichF2,8 ~ F16F2,8 ~ F16F2,8 ~ F16
Anzahl der Blendenlamellen997
Objektivkonstruktion9 Elemente in 8 Gruppen8 Elemente in 6 Gruppen10 Elemente in 8 Gruppen
Aufnahmebereich20cm~∞, LIMIT Modus (Makro, Portrait und Landschaft stehen zur Auswahl.)28cm~∞, LIMIT Modus (Makro, Portrait und Landschaft stehen zur Auswahl.)22,6cm~∞, LIMIT Modus (Makro, Portrait und Landschaft stehen zur Auswahl.)
Größter Abbildungsmaßstab1:8,31:7,61:3
Abmessungen161,4mm (W) × 67mm (H) × 87,1mm (T)161,4mm (W) × 67mm (H) × 81,6mm (T)161,4mm (W) × 67mm (H) × 101,8mm (T)
Gewichtk.A.Gewicht 395g (ohne Akku und Speicherkarte)k.A.

3 Kommentare

  1. Na endlich, die beste Nachricht in und für das Jahr 2014, alles andere interessiert da kaum noch. Ich bin sehr froh das Sigma bei seinem Konzept bleibt, gerade weil es so genial ist. Nun kann man nur noch hoffen das alle Zutaten auch stimmen. Leisten werde ich mir sie wohl nicht können, aber ich schaue mir gern die Ergebnisse an. Günstiger wäre natürlich ein Wechselobjektiv System. Warten wir’s ab. Danke Sigma für den Mut.

  2. da würde ich auch gerne mal Luftbilder fotografieren. Muss man mal sehen ob zu viel Flügel mit drauf ist. Dolles Ding.
    Panoramen mit der Nex 6 habe ich schon aus der Luft gemacht. A7R hat noch nicht funktioniert.

  3. Nicht schlecht! Das Design ist wohl mit Sicherheit polarisierend und ich werde sie mir wohl auch nicht leisten können (oder wollen) aber es ist schon toll, dass sich eine Firma so was traut!

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