Randnotizen „fünf“

Randnotizen

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Schreib’s Dir auf! – Vor etlichen Jahren gab es schon einmal Notizbücher für die Filmfotografen und nun soll es wieder soweit sein. Auf Kickstarter sammelt der Londoner Fotograf Andrew Ranville Geld ein für die Realisierung von „Analogbook“, in die man neben Blende, Verschluss und Brennweite noch einiges weitere notieren kann. Es gibt verschiedene Ausgaben für Kleinbild, Mittel- und Großformat. Shoot Film, not Megapixels!

Pappkamerad – Vom Notizbuch zum Einwickelpapier! Der Papierhersteller Fedrigoni hat eine Leica X2 statt klassischer Belederung versehen mit dem perlmuttschimmernd geprägten Papier „Constellation Jade“ und gleich dazu ein kleines Filmchen auf youtube hochgeladen. Wenn man wollte, könnte man über die Sinnhaftigkeit dieses Unterfangens streiten, aber das muss man nicht. Die auf 25 Stück limitierte Serie wendet sich wunderbar verpackt ohnehin eher an den gemeinen wie solventen Sammler.

Museales – Um Himmels Willen, ich stelle doch nicht aus, aber Fotos im Altonaer Museum – durch das ich durch eine Hospitanz vor nunmehr etlichen Jahren weiter eng verbunden bin – zur PK vor der Ausstellungseröffnung habe ich ja gemacht und freue mich, dass das Haus sie auf verschiedenen Kanälen, wie z.B. Facebook gerne nutzt. Ausnahmsweise sei sogar der sonst den Randnotizen übliche Fließtext aufgelockert.

 

Selfie – Das Selbstportrait etlicher Stars bei der diesjährigen Oscar-Verleihung ist via twitter dürften die meisten Menschen, die das Internet nicht vorsätzlich meiden, gesehen haben. Besonders darüber gefreut hat sich am Ende aber der koreanische Samsung-Konzern, der Ellen de Generes das neue Galaxy-Telefon als einer der Sponsoren des Abends überlassen hat, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Homer Simpson war übrigens auch dabei, aber nicht im Bild. Warum, das sieht man hier.

Mittelmaß – Ich hatte mich ja unlängt in meinem Beitrag HasselWhat ein wenig kritisch über die Form der Zusammenarbeit von Hasselblad und Sony geäußert, aber die neue Verbindung mit der Hasselblad H5D-50c (Pressemitteilung) klingt da schon ernsthafter. Wie sonyalpharumors.com weiß, ist es ein 32.9 x 43.8mm großer 50-Megapixel-CMOS-Sensor von Sony, welcher vor allem dadurch punkten soll, dass er auch in höheren ISO-Bereichen gute Ergebisse liefert. Der Preis der neuen Kamera liegt bei 20.900 € (zzgl. MwSt.), auch das ist sehr, sehr teuer, aber ohne Bling-Bling.

Licht – Nahezu bitterlich hatte ich mich darüber beklagt, dass Sony zum Beispiel bei der NEX-6 auf ein Ladegerät für den Akku verzichtet und nun bin ich fast dankbar für die Sparsamkeit. Das statt des Erhofften beigelegte AC-UB10D-USB-Dings ist zwar kaum kleiner als die Ladeschale, die z.B. meiner nunmehr veräußerten NEX-3 beilag, aber offenbar lässt sich meine Cateye Nano Shot Plus EL-625RC-Fahrradlampe damit erfreulich schnell aufladen.

Schwupps … und weg – Leider ist es so, dass Filmhersteller Fujifilm sein Angebot noch ein bisschen weiter ausdünnt und neben dem Schwarz-Weiß-Film Neopan 400 PRESTO auch den PRO 400 für Farbnegative aus dem Programm streicht – immerhin erscheint die empfohlene Alternative Pro 400H hinnehmbar.

LEUCHTTURM1917 334917 Notizbuch Master Slim (A4+), 121 Seiten, liniert schwarz