Randnotizen „sechs“

Allgemeines / Randnotizen

IMGP0995-Bearbeitet

Film ab! – Erstmals hatte mich, so glaube ich, der werte Boris auf die Verwendung von Cinefilm in Kleinbildkameras hingewiesen, wenig später las ich im Netz davon, dass eine Firma diesen Film ohne die den Fotografen störende Rückseitenbeschichtung unter dem Namen CineStill auf den Markt gebracht hat. Es bleibt dennoch recht spezielles, wenngleich auch verlockendes Material. Fotofreund André Duhme hat sich nun einmal hingesetzt und versucht, den Film als Lightroom-Presets nachzubasteln und stellt nun sein Vol. 1 vor.

Bankrotterklärung – Nach 75 Jahren im Fotogeschäft hat die Firma Calumet in den USA die Tore kurzfristig geschlossen, wie unter anderem die „Chicago Tribune“ berichtet. Die Geschäfte in Europa sind nach einer ersten Aussage auf der Facebook-Seite des Unternehmens nicht von der Schließung betroffen.

Quickies – Es entspricht der vollen Wahrheit, dass ich schon länger keinen Apparat mehr zum Test gebeten habe, sieht man von meinen anhaltenden Studien der Pentax K-3 ab. Die Neugier ist ja auch nicht versiegt. In den Randnotizen „vier“ hatte ich von der flüchtigen Begegnung mit der der Sony Alpha 6000 berichtet. Nun habe ich im Photohaus Collonaden zu Hamburg mit der Fuji X-T1 + 18-55mm OIS herumspielen dürfen und auch die Olympus OM-D E-M10 + 14-42mm Pancake hatte ich in der Hand. Von der Fuji hatte ich ja schon fast Wunderdinge gehört und in der Tat macht der Apparat schon haptisch einen guten Eindruck, die Interpretation der „oldschool“ Bedienung scheint mit besser gelöst als bei der Nikon Df, aber so riesig groß diese Systemkamera am Ende wirkt, könnte ich ja fast wieder auf eine DSLR zurückgreifen, die dann noch besser in der Hand liegt. Spannend klingt das „digitale Schnittbild“, das man hier sehen kann, ich hatte es nicht ausprobiert, muss aber sagen, dass mich der elektronische Sucher an sich überhaupt nicht vom Hocker gehauen hat. Da fand ich den der 6000er Sony schon besser und auch jener der Olympus E-10 sagte mir zu. Ich finde, dass mit der wirklich sehr handlichen Kamera die OM-D-Reihe sehr gut nach unten abgerundet wird. Die eine freundliche Verkäuferin warf mit großen Nachdruck ein, dass der Apparat wie gemacht wäre für ihre Hände.

Pfui, Spinne! – Jetzt habe ich mir doch mal ein Spyder4Pro-Kalibriergerät für meinen Samsung-Monitor gekauft und musste nun selbst sehen, wie sehr mir die fehlenden Einstellmöglichkeiten bei diesem von mir bis dato als ausreichend gut angesehenen Gerät im Wege stehen, wenn ich ihn mal farbecht haben will. Was Software und Spyder und bockig der Monitor am Ende zusammen ausgeknobelt haben, war schlimmer als „Clownskotze“. Ich habe alle neuen Einstellungen in den Wind geschossen und werfe Geld für einen neuen Monitor ins Sparschwein. Tipps höre ich mir für das vorhandene Setup ebenso an, wie für neue Displays – weiß sollte es sein.

2 Kommentare

  1. Martin sagt

    Die Spydersoftware ist zuweilen launisch, was die Resultate anghet. Hast du es mal alternativ mit der Kombination Argyllcms + dispcalgui versucht, mindestens bis zum neuen Monitor?

  2. Stephan sagt

    Ich hatte das noch mit anderen Software-Lösungen ausgetestet. Manchmal liegt das ja nur an mir, dass es nicht funktioniert. ;-)

Kommentare sind geschlossen.