Pentax 645Z vorgestellt

Allgemeines / Photographie

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Die Spatzen hatte sich schon längst ein Glas Brandy eingeschenkt, um sich die alte Geschichte zu erzählen, dass es von Pentax eine neue digitale Mittelformatkamera geben wird. Auch die Eckdaten waren schon bekannt, so waren die meisten Beobachter nicht unbedingt überrascht, dass die 645Z einen CMOS-Sensor von Sony mit 51,4 Megapixeln Auflösung, einer Empfindlichkeit bis zu ISO 204800, Full-HD Video und Live View bietet.

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Der Sensor ist auch die größte Neuerung, denn am Gehäuse hat sich im Vergleich zum Vorgänger eigentlich nicht viel getan, sieht man ab vom klappbaren 3,2“ Monitor mit einer Auflösung von 1.037.000 Bildpunkten. Wirklich spannend ist jedoch der Verkaufspreis von 7.999 Euro für das Gehäuse – vor allem, wenn man sich vor Augen führt, dass die mit gleichem Sensor ausgestattete Hasselblad H5D-50c für rund 27.000 Euro feilgeboten wird und Phase One für sein ebenfalls mit identischem Sensor ausgestattetes Rückteil IQ250 25.000 Euro verlangt.

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Die Hasselblad hatte ich schon auf dem Calumet-Frühlingsfest in der Hand, was jedoch soweit ohne nennenswerten Wert ist, dass ich dort am Stand wenig Einsatzfelder hatte, geschweige denn Licht und Model, was aber ohnehin egal war, weil ich die Aufnahmen gar nicht hätte mitnehmen können. Ich war dann also schon mal schnell bei Ricoh aka Pentax im Büro und bekam etwas vom Kuchen ab, der zur Feier des Ereignisses gebacken worden war. Nun ist das für die hochgeschätzte Leserschaft auch nicht so wichtig, auch wenn der Kuchen sehr lecker war, aber ich bleibe am Ball und werde die Kamera in nächster Zeit wohl mal benutzen dürfen.

Bis dahin: Ricoh Imaging hat das eine oder andere Beispielbild vorbereitet. Eines möchte ich hier zum Download in Originalgröße, rund 20 MB anbieten.