Filme über Fotografen und Annie

Photographen

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Seitdem ich mir für kleines Geld Google Chromecast gekauft habe, schaue ich wieder mehr Dokumentationen auf meinem Fernseher, zuletzt neben Reiseberichten vor allem Filmchen zu Fotografen und Fotografinnen. Vielleicht habt ja auch ihr noch einige Inspirationen und Tipps, die ihr teilen wollt.


Andreas Gursky, Das globale Foto – Spätestens (sic!) seitdem sein Bild „Rhein II“ für einen horrenden Preis den Besitzer wechselte, ist Gursky wohl den meisten an der Fotografie interessierten Menschen bekannt. Ich selbst mag das in diesem Film am Rande gestreifte „Montparnasse“ von ihm viel lieber. In dieser Dokumentation geht es in erster Linie um die Herstellung des Bildes „Hamm, Bergwerk Ost“. Bemerkenswert die Akribie, mit der Gursky zu Werke geht. Beeindruckend auch der Grad der Manipulation in der Nachbearbeitung.


Jim Rakete: Mein Leben – Fraglos eine interessante Biografie, die der Berliner vorzuweisen hat. Der leidenschaftliche Analogfotograf stand nicht immer ausschließlich hinter der Kamera, sondern wirkte auch viele Jahre als Musikmanager, so zum Beispiel war er an der Karriere von Nena alles andere als unschuldig. Viele Fotografierte schätzen an Raketes Bildern, dass er ihre „Seelen“ einfängt.

Annie Leibovitz: „So, There You Go.“ | Douglas Sloan Director – Über Annie Leibovitz muss man nicht viele Worte verlieren. Ihre Anfänge, in denen sie das wilde Leben der damals noch jungen Rocklegenden dokumentierte, bis heute, wo sie mit sehr viel Personal, Equipment und Staffage mitunter unglaublich aufwändige Sets aufbaut, um ihre Ideen umzusetzen.


Stephen Shore: American Beauty – Einen Hauch von Hopper gibt Shore seinen Bildern aus den USA immer mit und das sagt mir schon einmal zu. Sehr früh konnte der New Yorker Shore, der auch in Andy Warhols „Factory“ lebte, seine Bilder in großen Ausstellungen und renommierten Häusern zeigen.


How Bryan Adams photographs celebrities – Interview – Als Musiker habe ich keine sehr hohe Meinung von Bryan Adams. Das ist alles ganz nett, wenn man Musik beim Autofahren oder Duschen braucht, aber er hat mit seinem Portrait von Queen Elisabeth II auch eines meiner absoluten Lieblingsbilder gemacht. Die Monarchin, wie sie am Fenster sitzt, neben ihr die Gummistiefel, scheint viel näher an der Königin zu sein, als das opulente Portrait, welches Annie Leibovitz zum Beispiel anfertigte.

Lights, Toy Camera, Action by Ian Ruhter: Alchemist – Wetplate mit einer Holga, das kann man mal machen, wenn man schon darauf gekommen ist. Ian Ruhter ist ein hervorragender Verkäufer seiner selbst und hat mit den 6×6-Unikaten etwas sehr kurzweiliges geschaffen.

Danke an GraphicsFuel.com für das Mockup des iMac-Computers. Ich weiß auch, dass es etwas vermessen sein mag, dass ich am Ende mich als Symbolbild für einen Fotografen genommen habe, aber ein richtiger Fotograf war gerade nicht greifbar.

7 Kommentare

  1. Pingback: 1930s Der Anfang & die Kamera | AndreasReiter

  2. Hallo und Danke für die Hinweise & Links.
    Die Leica-Doku konnte ich gleich Anschauen, und „verwenden“.
    Gruß,
    Andreas

  3. Pingback: Wochenrückblick #84 » ÜberSee-Mädchen

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