Randnotizen Dreizehn

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120 = 400 – Ja, die Rechnung geht nicht auf, meint man, aber versuchen kann man es doch. Die Lomographen, Meister im teuer Feilbieten, versuchen es wieder einmal und haben eine Lomo LC-A zur LC-A 120 aufgepumt, um sie dann mit 120er Rollfilm befüllen zu können. Ich zeige mich beeindruckt, dass man hier offenbar Negative im Format 6×6 herausbekommt und noch beeindruckter bin ich, dass die Kamera knapp 400 Euro kosten soll. Ich dachte ja schon, dass die Belair die Spitze eines Eisberges markiert hätte, hat sie nicht. Wenn die Lomographen die Rendite wenigstens in die Neuentwicklung guter Produkte stecken würde, aber die finanziert man ja lieber per „Kickstarter“.

Transformer! – Dass diese 3D-Druck-Geschichte irgendwann einmal interessante Dinge für Fotografen nach sich ziehen würde, war zu erwarten, aber Gegenlichtblenden alleine machen noch keinen Sommer und so las ich den Blog zur „FrankenCamera“ mit großem Interesse. Da hat ein Bastelfreund doch glatt eine Konico auto S3, wie ich selbst eine besitze, mit einer Sony NEX-5 verbunden und rausgekommen ist eine kompakte Messsucher-Digitalkamera, die ausgesprochen ordentliche Ergebnisse liefern kann, wie seine Beispielbilder vermuten lassen.

Tragkrafttest – Drohnen mit GoPro-Kameras hauen vermutlich keinen Mitteleuropäer oder Nordamerikaner mehr vom Hocker, aber eine analoge Großformatkamera unter einem Quadrocopter ist doch ein sehr sehenswerter Anblick. Ich will mich gar nicht weiter beschäftigen mit technischen Fragen, ich mag das Bild und den Artikel über die geänderte Sichtweise oder Perspektive durch den vermehrten Einsatz von selbstgemachten Luftbildern kann man auch mal lesen.

15mm dazwischen – Kaiman Wong versucht die Frage zu beantworten, ob man sich als erste Festbrennweite ein Objektiv mit 35mm oder 50mm anschaffen sollte. Es ist eine Frage, die ich selbst oft genug mit „kommt darauf an“ beantwortet habe.

Dick auftragen – Das fällt mir durchaus ein, wenn ich an Annie Leibovitz denke, aber ich meine das keinesfalls negativ. Die New Yorkerin scheint über Budgets zu verfügen, die sie nicht sonderlich einengen und dann kommt ihr hier und da noch eine Idee und es kommt wieder etwas sehr Sehenswertes bei rum. So auch bei diesem Shooting für das Label Moncler.