Randnotizen Fünfzehn

Randnotizen

DSC00352-Bearbeitet-Bearbeitet-2

Das Ende? – Weniger dieser Rubrik, noch des Blogs – vielmehr geht es um das Ende der „Streetfotografie“. Während ich sie eher zufällig und nebenbei betreibe, gibt es doch viele Fotografen und Fotografinnen, die sie zum Mittelpunkt ihres Schaffens gemacht haben und einige sind sogar wirklich gut. Nun droht durch eine Gesetzesnovelle im Zusammenhang mit dem „Fall Edathy“ eine deutliche Verschärfung der Regeln, die das Ende des Sujets bedeuten könnte. Der deutsch-französische TV-Sender arte geht in einem Beitrag auf das Thema ein.

Rumstehen im Emsland – Und wo ein Fernsehbeitrag ist, wartet der nächste schon knapp hinter dem Deich. Der NDR hat sich aufgemacht nach Haren an der Ems und berichtet, wie die Stadt den Besuchern die besten Standort für „Selfies“ aufzeigt – schließlich ist der „Selfie-Trend“ seit der Fußball-WM ungebrochen. Na dann: Gut Licht!

Die Auferstehung – Vielleicht ist es auch die Wiedergeburt oder ein Rohrkrepierer. Die Sportsfreunde von Fujifilm bringen ein Fotobuch mit integriertem Touchscreen, wie golem.de berichtet. Ob sich das durchsetzen wird, bezweifle ich, der keine Ahnung hat, wo denn sein einst für viel Geld angeschaffter digitaler Bilderrahmen geblieben ist.

Instant Street – Mit einer charmant umfangreichen Ausrüstung begibt sich Fotograf Stefan Litster auf die Straße, um mit seiner Tachihara und Instant Film Portraits von Passanten aufzunehmen. Da kommt man schon wieder auf unvernünftige Gedanken, wobei Vernunft ja auch relativ ist. In einem rund 10 Minuten dauernden Video zeigt er sein kleines Foto-Abenteuer.

Cold as Ice – Gut, soweit ist es noch nicht, aber der Blick auf den Kalender verrät, dass es auch in diesem Jahr Winter geben wird. Für den Fall, dass man trotz niedriger Temperaturen dennoch mit der Sofortbildkamera Filme von Impossible verschießen möchte und en Ausschuss so klein wie möglich halten möchte, sei dieser Beitrag von Spürsinn zur Lektüre ans Herz gelegt.

Nachwendepanoramen – Ich weiß nicht, ob Hans Pieler (1951 – 2012) seine 1991 in der ehemaligen DDR entstandenen Aufnahmen aus ostdeutschen Lebenswelten mit einer Hasselblad XPan angefertigt hat und das ist am Ende der Betrachtung auch zweitrangig, aber das Format hat bei seinen von der ZEIT gezeigten Aufnahmen eine ganz besondere Wirkung.