Geschenke für Fotofreunde

Allgemeines / Bloggerkram

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Viele Blogs und Magazine und so üben sich in diesen Tagen als Einkaufsberater vor Weihnachten und das ist nicht einmal verwerflich, weil es doch einige Zeitgenossen gibt, die dankbar sind, zum Fest des Massenkonsums und des Christkinds Hilfe bei der Beschenkung zu bekommen. Ich will auch meinen Beitrag dazu leisten, möchte aber nur Ideen skizzieren, die entweder selbst auf meinem eigenen Wunschzettel stehen, die ich selbst schon habe und schätze oder, was ich gerne hätte, aber gar nicht brauche.

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Damit bringe ich mich gleich in größte Schwierigkeiten, denn ich habe derzeit schon zwei Soft Release Buttons, aber nur eine Kamera, die ich damit benutze. Nichts desto trotz ist es mit eine große Freude, die von der entzückenden Rebecca Grob, mit der ich einige Male mit dem Fotoapparat im Anschlag unterwegs war, gefertigten Buttons vorzustellen.

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Sie bietet ihre aufschraubbaren Knöpfe zunächst einmal in drei Standarddurchmessern (8mm,16mm abgestimmt auf Leica, und 13mm passt auch auf Olympus, Canon, Nikon, Hasselblad, Fuji,…) Auf Wunsch sich natürlich auch andere Durchmesser möglich. Die Knöpfe werden je nach Gestaltung aus verschiedenen Materialien gefertigt: Kupfer, 925/-Silber, 750/- Gold, 500/- Palladium mit Holz, Bernstein oder Edelsteinen. Das Gewinde ist hingegen immer aus Messing, da die Edelmetalle zu weich sind. Der Skull (Bild oben) zum Beispiel ist aus 925/- Silber, Kupfer und kostet 240,00 Euro. Es geht aber auch schon bei 190 Euro los und nach oben hin ist es natürlich weitgehend offen. Die Soft Release Buttons werden allesamt durchnummeriert. Wendet euch bei Interesse an die Goldschmiedegalerie Usedom.

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Kleiner, leichter, Raumfahrt … Die Superlative bei Stativen sind nicht immer die, die ich verstehe. Natürlich ist auf einer Reise das geringe Packmaß und ein überschaubares Gewicht zumeist von Vorteil, aber manchmal braucht es auch ein Stativ, dass einfach mal gut steht und ein gutes Schwingungsverhalten an den Tag legt. Ich habe seit Jahren ein Holzstativ von Berlebach im Einsatz. Während mein Modell noch über einen einzigen Auszug verfügt, bietet das Report 903 derer zwei und ist damit etwas kompakter. Besonderer Coup an dem Dreibein ist nicht nur die Wahl von Befestigungsschraube und Farbe, auch und besonders die Spreizbarkeit der Beine in 20, 40, 60, 80 und 100 Grad dürfte besonders Makrofotografen interessieren. Ich nehme es immer mit, wenn ich zum Beispiel Langzeitbelichtungen mache. Zu haben ist das Stativ ab 230,00 Euro. Ich benutze dazu einen Manfrotto MH055M0-Q2 Magenesium-Kugelkopf (12kg Tragkraft) mit Q2-Schnellwechseleinrichtung, den es aber auch mit anderen Systemen gibt.

An dieser Stelle vorgestellt hatte ich die LUMIX Smart Camera CM1, die mir ob der Idee und der bisherigen Testberichte als ein ausgesprochen interessantes Produkt erschien. Nun habe ich den Kamera-Smartphone-Zwitter einige Tage ausprobieren können und bleibe etwas ernüchtert zurück. Auch wenn Panasonic der CM1 einen mit 1 Zoll recht großen Sensor verpasst hat und das Objektiv als ein Leica-Produkt beworben wird – die Bildqualität ist für meine Augen eher mau, das Rauschen bei höheren ISO-Zahlen (bis max. 6400) schon deutlich.

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Ich will nicht so weit gehen und behaupten, auch ich hätte mein Herzblut in den Bildband „Audrey & Fred“ gesteckt, ich habe nur den Text quer korrekturgelesen. Mein Freund Patrick Ludolph wollte einfach mal ein Fotobuch machen, einfach so für sich und die Models und seine Visagistin und so. Also machte er in einem Dessousladen in Hamburg ein Shooting, wählte einen großen Karton Fotos aus und ließ sie von meinem geschätzten Kollegen Matthias zu seinem wunderbaren Buch, das schließlich in einer Auflage von 500 Stück bei uns in der Nachbarschaft gedruckt wurde, setzen.

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Vor knapp zwei Jahren schon hatte ich berichtet von den Filmboxen für Kleinbildfilme, die der Japan Camera Hunter aus Tokyo im Internet vertreibt. Manch einem, auch mir sind gleich zehn 135er Patronen zu gleich aber manchmal zuviel und so stößt Bellamy Hunt mit den JCH half size 135 film cases in eine Marktlücke. Eine Box kostet rund 6,70 Euro, allerdings kommt da noch Versand dazu und bei ausreichend großen Bestellungen auch noch die Einfuhrumsatzsteuer. Es lohnt sich also unter Umständen, mit anderen Interessierten aus dem Freundes- und Bekanntenkreis eine Sammelbestellung zu machen.

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Es steht auf meinem Wunschzettel ziemlich weit oben, das Wacom PTH-651-DEIT Intuos Pro M Grafik-Tablet (DE und IT) und das nicht nur, weil ich jetzt Lassowerkzeug+Shift+F5 in Photoshop kenne. Auch in Lightroom hatte ich mir immer mal wieder eine etwas genauere Bearbeitung gewünscht und außerdem könnte ich so meine Batterien fressende Apple Maus mal außer Dienst stellen.

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Über die Arbeit von Martin Schoeller wird man vermutlich nicht viele Worte verlieren müssen. Wer seine Bilder von Roberto De Niro Chips essend in der New Yorker Subway, den angemalten Michael Douglas oder Bill Murray hinter dem Vorhang mag, wird trotz des stolzen Preises von knapp hundert Euro seine Freude haben an Martin Schoeller: Portraits. Ach, ist ja ein Geschenk.

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Ich hatte die Sony Alpha 7s als nur eine von zwei wirklich spannenden Kameras, die in diesem Jahr vorgestellt und von mir betrachtet wurden, bezeichnet. Da es vermutlich kaum jemanden gibt, der eine Pentax 645Z (meine Betrachtung) verschenken kann, seit die mit etwa 2.200 Euro zumindest für betuchte Spendierhosen bezahlbare Sony genannt. Dank ihrer brachialen ISO-Leistung sind schon am Heiligabend besonders stimmungsvolle Bilder unter dem Tannenbaum möglich. Fehlen nur ein voller (sic) Akku, eine leere Speicherkarte und ein schönes Objektiv, wie das Sony SEL55F18Z Sonnar T* FE 55 mm F1,8 zum Beispiel.

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Nennt es Zielwasser oder wie auch immer – ich werde nichts konstruieren, um hier auch Alkohol in die Reihe guter Geschenke aufzunehmen. Am Ende wird man nach der Völlerei gewiss dankbar sein, ein Gläschen trinken zu können. Seit einiger Zeit interessiere ich mit für Whiskey, zunächst Bourbon, nun auch Single Malt. Neulich war ich beim Fachgeschäft meines Vertrauens in Hamburg und man empfahl mir, der es nicht zu torfig und herb haben wollte, einen An Cnoc 12 Years aus den Highlands. Das 0,7 Fläschchen ist mit 28,75 Euro noch gut bezahlbar und die Weinquelle verschickt die Wässerchen auch.

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