Alien Skin Software Exposure 7

Photographie / Test

E7_TriX400

Schon wieder? – Es ist gar nicht so lange her, dass ich die Vorstellung von Exposure 6 mit offenen Armen begrüßte und da legen die Sportsfreunde von Alien Skin noch vor Weihnachten die nun bereits siebte Generation ihres einstigen „Filmsimulators“ vor, der schon zuletzt einige einschneidende Neuerungen und Einstellmöglichkeiten brachte.

RAW_entwicklung

Was viele Interessierte an Exposure oft in Frage stellten, ist die fehlende Möglichkeit, direkt die RAW-Dateien zu bearbeiten, so dass man immer wieder in Lightroom auf Presets zurückgriff. Die Entwickler haben diese Rufe nun scheinbar erhört und bieten nun die Möglichkeit, die Rohdaten aus etlichen Kameras direkt in der „Standalone“-Version von Exposure zu bearbeiten. Die Liste soll laufend ergänzt werden und ich würde die Sony A7s schon dazu notieren. Zumindest habe ich den betreffenden Ordner bei mir auf dem Rechner öffnen und die Daten bearbeiten können, wie man oben sieht. Damit man das Gros der Bearbeitung direkt in dem Programm vornehmen kann, stehen neben den bekannten Reglern auch die Funktionen zum Ausschneiden und Ausrichten zu Verfügung.

E7_portra160

Worüber ich mich dann ja auch immer wieder freue, sind die neuen „Emulsionen“, die das Update mit sich bringt, zumal mit dem Portra 800 auch einer meiner sehr geschätzten Filme dabei ist.

Color:

KODAK PORTRA 160*
KODAK PORTRA 400*
KODAK PORTRA 800
KODAK GOLD 100
KODAK GOLD 200
KODAK GOLD 400
KODAK ULTRA MAX 400
FUJI PRO 800Z
FUJI SUPERIA X-TRA 400
FUJI SUPERIA X-TRA 800
*NEW VERSIONS BASED ON 2010/11 FILMS

B&W:

KODAK BW400CN
ILFORD XP2 SUPER 400
KODAK T-MAX 400

Alien Skin ruft für Exposure 7 einen Preis von $149 auf, man kann das Programm aber zunächst eine Weile testen bevor man eine Lizenz erwirbt. Es funktioniert als Plug-in von Photoshop und Lightroom sowie als „Standalone“.