Randnotizen Sechzehn

Randnotizen

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Detroit by Air – Eine ganz besonders bemerkenswerte Fotostrecke von Alex S. MacLean fand vor kurzem den Weg in die New York Times. Der Fotograf zeigt mit seinem Luftbildern der (früheren) Automobilmetropole der USA eindrucksvoll ihr Sterben. Das hat weniger zu tun mit der gut bekannten Lost-Places-Fotografie auf sämtlichen bekannten und belanglosen Plattformen, durch die Perspektive erscheint es mir so, wie man in der Tat das Absterben Stück für Stück nachvollziehen kann und das ist mitunter sehr spooky.

Full Metal Ring – Die japanische Firma Shoten hat einen Austausch-Bajonett-Ring für den Sony E-Mount rausgebracht. Offensichtlich gibt es ein Klientel, das mir der Verarbeitung ab Werk nicht zufrieden ist. Ich nutze meine NEX nicht exzessiv genug, um am Verschleiss zu verzweifeln, wer es aber tut, für den gibt es jetzt die Lösung – vorausgesetzt man kann über die japanische Webseite ein Bezugsquelle auftun. Es ist nicht so einfach.

Eine Frage des Lichts – Wenngleich der Winter nicht so spendabel ist mit Licht, messen kann man es in der Regel schon. Wie man das aber macht, ist nicht allen Fotofreunden und Fotofreundinnen geläufig und daher möchte ich hinweisen auf einen Beitrag von Spürsinn.

Quick and Dirty – Mein Freund Patrick Ludolph hat angefangen, seinen youtube-Kanal mehr zu bespielen und liefert immer wieder kleine, schnelle Tipps rund um die Fotografie und Nachbearbeitung. So auch zum Thema Zeitraffer mit Photoshop. Das sieht voll einfach aus.

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ISO 6400, f2.8, 1/15s

Vermisst! – Vielleicht vermisste ja in den letzten Wochen der eine oder andere User meinen vage in Aussicht gestellten Testbericht zur LUMIX Smart Camera CM1 von Panasonic. Ihr hättet meine Eindrücke nicht lesen wollen, ich fand die Idee zwar sehr gut, einen relativ großen 1 Zoll-Sensor in einem Android-Phone zu verbauen, aber was hinten rauskommt, hat mich nicht vom Hocker gehauen. Ich und das Gerät, das Gerät und ich – wir wurden nicht warm miteinander. Das Gerät ist gut doppelt so dick, wie mein Sony Xperia und auch, wenn die Kamera sehr schnell verfügbar ist, hat mich das Bedienkonzept nicht überzeugt und die Bildqualität zeigt immer noch, dass es ein Kompromiss ist, kommt meiner Meinung nach nicht an Sonys QX oder RX100 ran. Da kann ich auch beim „normalen“ Smartphone bleiben.

La Le Lu – Seit einem Jahr vermutlich täglich gesungen das Lied vom Mond für meine Tochter und dann kommt der Fotograf Darren Almond daher und stellt einen Bildband vor von Langzeitbelichtungen bei Vollmond. Da sind einige sehr ansprechende Beispiele dabei und Vollmond wäre noch eher meine Uhrzeit als in Allerherrgottsfrühe draußen herum zu tapsen.

1 Kommentare

  1. Dieter Fröhling sagt

    La Le Lu… das Buch hab ich auch beschafft. Thematisch bin ich ab und an vor Vollmondnächten unterwegs…

    Und Darren Almonds Motivation dahinter ist schon interessant, um dessen Bilder mit beispielsweise William Turner’s Werken zu vergleichen. Immerhin gleiche Orte hat er aufgesucht.

    Die Farbigkeit der Bilder, dieses stille Darbieten… ich kenn es von meiner digitalen doch etwas bunter… Was bedeuten soll, ich sollte es mal auf Negativfilm versuchen :-)

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