Eine Frage der Perspektive

Photographie

Alsterpavillion

Im Urlaub versuche ich, gerade auf Städtereisen, die offensichtlichen Sehenswürdigkeiten, Wahrzeichen, Hot Spots, nach Möglichkeit so zu fotografieren, dass ich nicht den Postkartenblick und -winkel oder jenen, die das Gros der Tagesrucksackträger für den richtigen hält, bekomme. Ich versuche das Motiv einzubinden in seine Umgebung.

Die Leere täuscht

In Paris ist es der Eiffelturm, den man an etlichen Ecken und Enden der Stadt sieht und der dank der Parkanlage mit weiter Flucht, die ihn auf der einen Seite umgibt, auch leicht in Gänze abgelichtet werden kann. Das Bild aber hatte ich schon etliche Male gesehen ohne es selbst gemacht zu haben. Ich wollte einen anderen Blick und suchte so schon lange vor dem Erreichen des Turmes nach Motiven.

Hallgrímskirkja

In Reykjavik ist die Hallgrímskirkja ein beliebtes Motiv, die auf vielen Bildern so wirkt, also stünde sie auf einem einsamen Plateau, was aber nicht der Fall ist, was ich gerne dokumentieren wollte. Wie aber stellt sich das in der eigenen Heimatstadt dar? Dort ist man schon etliche Mal achtlos vorbei gelaufen an Orten, die Besucher der Stadt mit der Kamera festhalten. Ich habe mal versucht, das Alsterpavillion in Hamburg so zu fotografieren, wie ich es auf dem Weg von der Arbeit zur Bahn zu sehen bekomme …

Wie geht ihr auf „fremden Terrain“ und daheim vor?

3 Kommentare

  1. Ich finde es sehr gut, nach dem Nicht-Touristen-Blickwinkel zu suchen, aber ich habe auch öfter festgestellt, dass der Touristen-Blickwinkel manchmal das beste Bild ist. Meistens gibt es schon einen Grund, warum die Postkarten-Fotos alle von einer bestimmten Stelle gemacht werden. Ich würde das Foto trotzdem machen, auch wenn es schon tausendmal fotografiert wurde. Danach aber nach einem alternativen Blickwinkel zu suchen, nach einem ungewöhnlichen Vordergrund oder so, ist aber sicher eine gute Idee. Die Hallgrimskiche z.B. würde mir allerdings ohne das Haus wohl besser gefallen.

  2. Ist dir gut gelungen nicht die Postkartendinger zu fotografieren.
    Nur gänzlich darauf verzichten würde ich nicht.
    Ich weiß nicht wann ich das nächste Mal an Ort XY bin.

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