Ungef*ckt und zerstochen

Photographie

Das Verlangen, Fotos zu machen, kehrt zurück und es ist immer noch da, weil oder obwohl mich mein Bruder zu einem der Rudelknipsen-Hotspots im Hamburger Hafen mitgenommen hat und wo man mich schriftlich zeitnah daran erinnerte, dass ich bei Facebook Mitglied der „Hamburger Fotofreaks“ bin, die sich mal gepflegt ding können. Ich nahm davon Abstand und machte mich stattdessen auf die Suche nach Motiven abseits des zu Offensichtlichen. 

Natürlich habe ich auch Schiffe, sogar große Schiffe fotografiert und mit meinem dicken Teleobjektiv rangeholt, was bei 3 nicht gleich wieder abgelegt hat, doch das hatte ich schon, das wollte ich nicht unbedingt wieder. Obwohl es nicht schlecht war.

Von Stechmücken umschwärmt wie ein tätowierter Teenie-Star knöpfte ich mir zunächst die größte Feindin dieser Racker vor und knipste eine für unsere Breiten schon recht große Spinne, die nun punktuell an der Mücken-Population herumregulierte und so pflückte ich etwas später ein Pflanzlein am Wegesrand, um es mit dem Wirtschaftsmotor unserer allerschönsten Stadt von allen in Einklang zu bringen. Dann wollte ich wieder heim.