Alle Artikel mit dem Schlagwort “model

Ein Sonntag mit Maria

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Ich komme leider nicht oft dazu, mal ein Shooting zu machen, daher freute ich mich sehr auf jenes vor knapp zwei Wochen mit Maria. Zunächst hatte ich übrigens mit Maria geplant, da diese dann aber doch abgesprungen ist, habe ich Maria gefragt und diese willigte gleich ein. Am Ende ein absoluter Glücksgriff!  Read More

Fotoshooting mit Maria

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Berichtet hatte ich ja schon von dem Shooting mit Maria, aber viel gezeigt eigentlich nicht. Damit tue ich diesem erfreulichen Abend durchaus unrecht, denn obwohl oder gerade weil Maria kein professionelles Model ist, war die Zusammenarbeit mit ihr angenehmer und reibungsloser als mit nicht wenigen anderen Ladies. Manchmal glaube ich wirklich an die immer mal wieder gehörte Annahme, dass viele Hobby-Models von dämlichen Fotografen schon für eine fruchtbare Zusammenarbeit „verdorben“ worden sind. Schauen wir uns Bilder an!

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Impossible Sina

Sina on Pola

Ich habe ja vor einigen Wochen ein „Instant Lab“ von Impossible gekauft und durchaus wieder großen Gefallen gefunden an der fehlenden Perfektion der Ergebnisse. Sie sind nicht 1 zu 1 reproduzierbar, was jedes Bild zu einem Unikat macht.

Tutorial: Einführung in die People Fotografie

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Nein! Ich gebe hier kein Tutorial, ich schreibe über eines, nämlich die „Einführung in die People Fotografie – Einzelcoaching mit Aki & Paddy“ und ich bin befangen, weil mit Patrick Ludolph freundschaftlich verbunden. So ergab es sich auch, dass auch ich als Testgucker tätig war und daraus gleich einen Review baute, der am Ende vielleicht einen echten Mehrwert liefert.

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Es ist nicht das erste „Lehrfilmchen“ des Fotografen Ludolph und so legt der Hauptdarsteller, Impresario, o.ä. einen sehr ruhigen und unaufgeregten Auftritt hin, ohne dabei steif zu wirken. Paddy bringt Model Aki, das die Seiten wechselt, zunächst das kleine 1×1 der Fotografie bei. Dabei werden auch wichtige Grundlagen der Theorie, von denen man „mal gehört haben sollte“, erklärt – ohne, dass es ermüdend wird. Das Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller klappt prima, die „Chemie“ zwischen ihnen stimmt, auch wenn Aki mit ihrer ausgewachsenen Mathe-Schwäche etwas länger kokettiert, als es nötig war, um ihr dieses Defizit nachzusehen.

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In insgesamt 24 Kapiteln über sechs Stunden werden folgende Punkte geduldig und gut nachvollziehbar abgearbeitet:

  • 01 Einführung in die People Fotografie
  • 02 Belichtungszeit
  • 03 Blende und Schärfentiefe
  • 04 ISO und Lichtwert
  • 05 Kleine Objektivkunde
  • 06 Programm A bzw. AV
  • 07 Tag 2
  • 08 Programm M
  • 09 Belichtungswaage
  • 10 Belichtungsmesser
  • 11 Autofokus
  • 12 Studioshooting
  • 13 Weissabgleich
  • 14 RAW und JPEG
  • 15 Lichtbasics
  • 16 Outfit
  • 17 Hintergrund
  • 18 Bildschnitt
  • 19 Outdoor Shooting I
  • 20 Kommunikation
  • 21 Tag 4
  • 22 Posing
  • 23 Outdoor Shooting II
  • 24 Tschüs, das wars!

Dankenswerterweise werden auch immer wieder verschiedene, wenn auch ausschließlich digitale Kamera-Modelle herangezogen. Joe McNally zum Beispiel klebt für mich etwas anstrengend sehr an seiner Nikon, da fehlt mir immer ein wenig der Blick über den Tellerrand, wenngleich die Fotografie selbst sich natürlich wenig unterscheidet.

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Schön gezeigt wird, wie Aki das vermittelte Wissen in die Tat umsetzt. Warum sie welche Einstellungen, die gut dokumentiert werden, nimmt, wird immer wieder erklärt. Zwischendurch gibt es mal eine Bildkritik, einen Tipp oder kleine Exkurse. Dass bei der Bildentstehung das Vorgehen, das Patrick für sich selbst gewählt hat, gezeigt wird, wird deutlich, aber auch, dass dies ein, aber nicht der einzige Weg ist! Erstaunlich oder gerade nicht, ist, dass Akis Bildergebnisse durchaus etwas ludolpheskes haben.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Aki & Paddy oder Paddy & Aki den Fokus zwar fraglos auf das inszenierte Ablichten von Menschen richten, man aber etliche Erkenntnisse auch dabei einsetzen kann, um grundsätzlich in der Fotografie weiter zu kommen. Zu bekommen ist dieses „Einzelcoaching“ für 45,00 Euro (Frühbucher bis Ende Juli zahlen nur 39,00 Euro) in Shop von neunzehn72.de

Gewinne, Gewinne, Gewinne!

Wer das Tutorial unbedingt haben möchte, aber gerade kein Geld dafür über hat, weil die Katze ein Swarowski-Halsband brauchte oder die Goldkette auf der Regattabahn in Duisburg Wedau verloren gegangen ist oder man beim Kauf des großen Achtzylinders dem Händler glaubte, der Benzinpreis würde bald wieder sinken oder er/sie einfach ein Glückspilz und Sparfuchs in Personalunion ist, oder so …

Es besteht die Chance, einen von zwei Gutscheincodes hier abzuräumen. – Was gibt es zu tun? – Schreib mir einfach in die Kommentare, warum das Kaninchen ausgerechnet Deinen Namen unter Ausschluss des Rechtsweges aus dem verschwitzten Hut ziehen soll!

Die Verlosung ist beendet.

Mamiya 645 Super – guter Einstieg ins Mittelformat

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Mein Einstieg ins Mittelformat war die Mamiya 645 Super nicht – über Holga und Kiev 88 kam ich schließlich zur preisgünstigten Japanerin und habe mich inzwischen nur zu gerne auf sie eingelassen, wenngleich ich gewiss zuschlagen würde, wenn ich einer Hasselblad in gewünschtem Zustand, zu gewünschten Preis bei uthopischen Lieferumfang ansichtig würde, aber bleiben wir zunächst einmal auf dem Teppich und halten fest, dass man mit der Mamiya 645 Super und auch mit der Pro recht günstig gute Werkzeuge bekommt.

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Ich habe für die Kamera inklusive Magazin, dem 2.8/80mm-Objektiv und beiden Suchern (Prisma mit Zeitautomatik sowie Lichtschacht) vor knapp zwei Jahren keine 400 Euro auf den Tisch gelegt. Das 3.5/150mm-Objektiv for Portraits schlug mit 199,00 Euro zu Buche, der Handgriff mit Motor WG 401 war für knapp einhundert Euro bei ebay zu finden, während ich dem Besitzer des von mir genutzten 2.8/45mm noch ein Angebot unterbreiten muss.

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In kleiner Bestückung mit Lichtschachtsucher und 80mm taugt die 645 beinahe zur Schnappschusskamera, wenngleich hier entweder Licht und Zeit geschätzt werden müssen oder man sich bemüht, einen Belichtungsmesser zu benutzen. Für „Street“ wäre sie aber völlig untauglich, wie man mir in einem Forum unlängst mitteilte, doch das nahm ich zwar schweigend, aber nicht zustimmend zur Kenntnis. Mit dem Prisma-Sucher ist die Handlichkeit schon etwas eingeschränkt, aber die Zeitautomatik ist sehr komfortabel – hier muss man eben abwägen. Bei Shootings empfand ich schließlich den Einsatz der Kurbel zum Filmtransport als etwas mühsam und lauerte lange in der Bucht bis ich einen Motor für unter einhundert Euro bekomme. Er funktioniert wunderbar, macht Fotos im Hochformat deutlich einfacher und knallt die 15 Aufnahmen auch blitzschnell durch, wenn man nicht aufpasst. Mit dem anschließenden jammernden Spulgeräusch des Motors kann man übrigens auch Models zum Kichern bringen. Geheimtipp. Ohne Garantie.

Two Cars by Stephan Spiegelberg (kagamiyama)) on 500px.com

Was behalten wir also über? – Erst einmal seien jene, die mehr technische Daten und Einzelheiten erwartet habe, verwiesen auf die Webseite von Mamiya Leaf, wo sich eine englischsprachige Anleitung zur Kamera als PDF findet. Für den Rest reicht prägnant ein Für und Wider:

Pro: Günstiger Preis, hohe Verbreitung, solide Verarbeitung, durchdachte Konstruktion, umfangreiches Zubehör erhältlich, mitunter ganz hervorragende Abbildungsqualität.

Contra: Mit 1/60 keine besonders schnelle Blitzsynchronzeit, dem Manko kann man aber durch den Kauf von Objektiven mit Zentralverschluss begegnen – dann ist 1/500 möglich.