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Hasselblad XPan – der erste Film

Haus und Schlepper

Ich hatte mich ja vor einiger Zeit mal wieder massiv selbst belohnt und mir eine Hasselblad XPan ins Haus geholt. Ich mag die Kamera gar sehr. Sie fühlt sich gut an, sie ist schwer und schließlich auch nicht meine erste Fuji – ja, ja, die Schwedin ist eine Japanerin (Link). Ich ahnte also, worauf sich mich eingelassen habe und bereue nicht!

Langer Strom

Der liebe Christian, der die XPan nun ein wenig vermisst, hatte mir mitgegeben einen kernigen Graufilter, der 10 Blenden schluckt und so glaubte ich schon beim allerersten Film, dass ich hier schwer Langzeitbelichtungen wagen sollte. Einige gingen ein wenig in die Hose, weil der Schwarzschild-Effekt von Film zu Film unterschiedlich auftaucht und pro Film im Netz verschiedene Zeiten zu finden sind. Man muss halt auch ein bisschen probieren, was ich gewissenhaft tat und damit bei den 20 Aufnahmen auch reichlich Ausschuss produzierte, aber das ist hinnehmbar – solange man lernt.

Langer Strand

Nachdem ich heute meinen ersten Film abgeholt hatte, machte ich mich daheim gleich ans Scannen und habe am Treiber VueScan und in Lightroom gewissenhaft schrauben müssen, um die Ergebnisse, die der CanoScan 8800F mir angeboten hat, etwas ansehnlicher zu gestalten. Bei Mittelformat ist der Scanner wirklich eine gute Wahl, bei Kleinbild muss er sich offenbar hinten anstellen.

Eine Hasselblad XPan zur Belohnung

Hasselblad XPan

Eigentlich hatte ich Christian ja nur die Lomo Belair abgekauft und ihn so zeitnah nur angeschrieben, weil ich schauen wollte, ob er noch die Quittung hat, dann aber ließ er in einem Nebensatz durchscheinen, dass er seine Hasselblad XPan mit zwei Objektiven zu verkaufen gedenkt und bei mir knallten gleich alle Sicherungen durch.

Sollte die Traumkamera wirklich greifbar sein? – Der Zustand und der Preis ließen gar nichts anderes zu, als sich selbst darin zu bestärken, dass man sich, dass ich mich nach dem erfolgreichen und schönen Jahr 2012 selbst zu belohnen habe. Immerhin hatte ich meine beste aller Hälften zum Standesamt geführt und auch mein Buch – kein Fotografiebuch! – ist in diesem Jahr auf den Markt gekommen und das kann man auf die vielfältigste Weise feiern, zumal das nicht alles war, was Freude machte.

Nicht nur die für 2013 geplante Reise nach Island, auch x weitere Ideen, klare Bilder vor dem geistigen Auge – ich musste die Hasselblad, die eigentlich eine Fuji ist, haben und ich bekam sie. Seid also in nächster Zukunft auf breite Fotos und noch einige weitere Posts zur Kamera selbst gefasst. Ick freu mir!