Ottensen – Das Ende der Hood

Große Brunnenstraße, 2017, in der Mitte das „Blaue Barhaus“, eines der ältesten Gebäude Ottensen.
2018 abgerissen.

Es muss 1977 gewesen sein, als ich in den Betriebskindergarten nach Ottensen kam, meine erste eigene Bude bezog ich Mitte der 1990er in der Hood, 2017 zog ich weiter in den Westen. Eine größere Wohnung für die Familie konnte ich mir in meinem alten Viertel nicht mehr leisten. In den vergangenen zehn Jahren hat die Gentrifizierung die Einwohnerschaft weitgehend ausgetauscht und während man sich zunächst in den alten „Kulissen“ noch einrichtete, verschwinden immer mehr alte Gebäude, um durch gesichtslose Wohn- und Geschäftsbauten ersetzt zu werden.

Vielleicht doch mehr Objektfotografie?

Vielleicht bin ich durch das stete Ablichten meiner Vespa auch schon unbewusst eingebogen auf den Pfad jener, die ein Objekt besonders in Szene zu setzen versuchen, aber irgendwie bin ich daheim ein wenig auf den Geschmack gekommen, als ich meine Kaffeemaschine für den Verkauf ablichtete.

Vespa Sprint

Es ist wirklich erstaunlich! Wenn man für sich das GAS (Gear Acquisition Syndrome) überwunden hat und mit seiner Fotoausrüstung soweit zufrieden ist, dann hat man plötzlich Geld (angespart), das man dann für Dinge ausgeben kann, die einen wirklich vorwärtsbringen!

Erwartungen an die Ricoh GR III

Eine Ricoh GR hat eine Brennweite von 28mm. Das war bei den analogen GR-Modellen so und so hielt man es bis dato auch bei den digitalen Kameras, wobei es natürlich „dem Kleinbild entsprechend“ heißen muss. Die GR, die ich selbst besitze, und die marginal aufgewertete GR II haben einen APS-C-Sensor, die digitalen Vorgänger kleinere Ausführungen.

Über die sieben Todsünden der Fotografie

Thema: Fotografie | Leser: Fotografen. Auf dem Rückdeckel des Buchs „Die sieben Todsünden der Fotografie“ von Monika Andrae fand ich mich zunächst einmal wieder. Reflexionen und Wege zu besseren Bildern wurden außerdem in Aussicht gestellt, ich fing also an, das Buch zu lesen.

Von den Tücken der Reduktion

Es geht mal wieder um die Ausrüstung, wie so oft. Es sollte alles besser werden, ich wollte fokussiert sein auf die Fotografie, Störgeräusche ausblenden. Ich hatte mir schon farbenfroh oder zumindest sehr klar ausgemalt, wie ich – meine Gerätschaften beherrschend – fortan einfach bessere Fotos machen werde. 

SPO Fake-Plate

Da hatte mein „neuer“ Minolta Spotmeter F mich im Stich gelassen, die Batterie war leer und als ich ihm eine neue eingepflanzt hatte, wollte er mich nicht die Blende vorwählen lassen. Die Batteriesäure der Vergangenheit hatte wohl doch etwas mehr Schaden angerichtet, als nur das Batteriefach zu verdrecken. Im Augenblick funktioniert er wieder. Nun gut. 

Muscle Car – en mi­ni­a­ture

Fujifilm Instax Square SQ10 – die Betrachtung

Herrje, es muss Ewigkeiten her sein, dass ich einen Fotoapparat etwas genauer betrachtet habe. Die hybride Sofortbildkamera von Fujifilm habe ich vor einigen Monaten geschenkt bekommen und so will ich nun meine Eindrücke schildern.

Warum jetzt eigentlich MFT?

Ich hatte doch eigentlich alles, der beschrittene Weg war weitgehend logisch und am Ende stand strahlend ein helles Licht, auf das ich nur hätte zugehen müssen, aber ich bremste und bog ab in einen kleinen Feldweg, um irgendwo eine Lichtung zu finden.