Es ist alles noch viel schlimmer

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Anfang September hatte ich schon meine Konsumblockade beklagt, und der Dings weiß, dass ich mich nach Kräften gegen diese zu stemmen versuchte. Ich hatte vielleicht schon irgendwo erwähnt, dass mir eine vielversprechende Fujifilm GW 690 III in Tokyo durch die Lappen gegangen ist und auch erschöpfend davon berichtet, dass ich eine Leica M9 nur wenige Stunden besaß.

Konsumblockade

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Ich nahm an, das “Gear Acquisition Syndrome” (G.A.S.) wäre nicht heilbar. Was ich mir über Jahre in die Höhle geschleppt hatte, hätte meine aus Kriegserinnerungen resultierend Nahrungsmittel hortende Großmutter mehr als beeindruckt. Gewiss habe ich auch immer wieder Fotoapparate und Zubehörteile abgegeben, aber ich brauchte den neuen Impuls, ich wollte ihn und ich gab mir, was ich begehrte (und bezahlen konnte).

Der Schriftsteller als Landschaftsfotograf

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Natürlich ist hier nicht gemeint der Schriftsteller an sich, sondern in diesem Fall der bereits 1979 verstorbene Arno Schmidt, dessen Geburtstag sich in diesem Jahre zum 100. Male gejährt hätte. Mit der Ausstellung über seine Fotografien wird nun bis Mitte September im Altonaer Museum zu Hamburg Einblick gewährt in eine bislang weitgehend unbekannte Facette des Schriftstellers.

Hasselblad XPan – die Betrachtung

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Prolog – Es gibt ja Kameras, die sind zeitlos und ich bin kaum bereit, dieses Prädikat einer digitalen Kamera zu verleihen, ich denke, es steht nur sehr ausgewählten Apparaten zu, auch wenn sie ein wenig Etikettenschwindel betreiben und gar keine Schwedin sind, sondern eine Japanerin. Die Hasselblad XPan ist nämlich in Wirklichkeit eine Fujifilm TX1 Panoramakamera mit Messsucher in leicht anderem Kleid und sie ist sehr gut!

Porschreh

Porschreh

Für mich ist ja schon eine neue Kurbel für die Hasselblad Anlass genug, mit ihr herauszugehen und auf dem Kuchenverzehrspaziergang mit Einkehr einige Schnappschüsse zu machen, zu dokumentieren, wie sich meine “Hood” in den letzten Jahren immer weiter verändert. In der Eckbar, die hier hinter dem Porsche zu sehen ist, war einst ein sehr passabler Burger-Laden. Er fehlt mir.